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Kommentar
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| mandy
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erstellt am
16-08-2007 um 07:43 Uhr
Ich bin zufällig auf euere Homepage gestossen und möchte euch hiermit mitteilen, dass ich sie ganz toll finde."
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| lili
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erstellt am
09-08-2007 um 08:39 Uhr
Ich bin zufällig auf euere Homepage gestossen und möchte euch hiermit mitteilen, dass ich sie ganz toll finde."
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| maja
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erstellt am
07-08-2007 um 07:48 Uhr
Ich bin zufällig auf euere Homepage gestossen und möchte euch hiermit mitteilen, dass ich sie ganz toll finde."
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| Der_Pornoreporter
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erstellt am
31-05-2007 um 13:22 Uhr
Tolle kostenlose Bilder auf www.purzel-video.com in dem neuen Linksystem.
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| xaver
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erstellt am
08-04-2007 um 20:43 Uhr
Friedrich Schiller Das Lied von der Glocke (Vivos voco. Mortuos plango. Fulgare frango)Fest gemauert in der Erden Steht die Form aus Lehm gebrannt. Heute muß die Glocke werden! Frisch, Gesellen, seid zur Hand! Von der Stirne heiß Rinnen muß der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben! Doch der Segen kommt von oben. Zum Werke, das wir ernst bereiten, Geziemt sich wohl ein ernstes Wort; Wenn gute Reden sie begleiten, Dann fließt die Arbeit munter fort. So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten, Was durch schwache Kraft entspringt; Den schlechten Mann muß man verachten, Der nie bedacht, was er vollbringt. Das ist's ja, was den Menschen zieret, Und dazu ward ihm der Verstand, Daß er im Herzen spüret, Was er erschaffen mit seiner Hand. Nehmt Holz vom Fichtenstamme Doch recht trocken laßt es sein, Daß die eingepreßte Flamme Schlage zu dem Schwalch hinein! Kocht des Kupfers Brei! Schnell das Zinn herbei, Daß die zähe Glockenspeise Fließe nach der rechten Weise! Was in des Dammes tiefer Grube Die Hand mit Feuers Hilfe baut, Hoch auf des Turmes Glockenstube, Da wird es von uns zeugen laut. Noch dauern wird's in späten Tagen Und rühren vieler Menschen Ohr, Und wird mit dem Betrübten klagen Und stimmen zu der Andacht Chor. Was unten tief dem Erdensohne Das wechselnde Verhängnis bringt, Das schlägt an die metallne Krone, Die es erbaulich weiter klingt. Weiße Blasen seh' ich springen; Wohl! die Massen sind im Fluß. Laßt's mit Aschensalz durchdringen, Das befördert schnell den Guß. Auch vom Schaume rein Muß die Mischung sein, Daß vom reinlichen Metalle Rein und voll die stimme schalle. Denn mit der Freude Feierklange Begrüßt sie das geliebte Kind Auf seines Lebens ersten Gange, Den es in des Schlafes Arm beginnt. Ihm ruhen noch im Zeitenschoße Die schwarzen und die heitern Lose; Der Mutterliebe zarte Sorgen Bewachen seinen goldnen Morgen. Die Jahre fliehen pfeilgeschwind. Vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe, Er stürmt ins Leben wild hinaus, Durchmißt die Welt am Wanderstabe, Fremd kehrt er heim ins Vaterhaus. Und herrlich in der Jugend Prangen, Wie ein Gebild aus Himmelshöhn, Mit züchtigen,verschämten Wangen, Sieht er die Jungfrau vor sich stehn. Da faßt ein namenloses Sehnen Des Jünglings Herz, er irrt allein, Aus seinen Augen brechen Tränen, Er flieht der Brüder wilden Reihn. Errötend folgt er ihren Spuren Und ist von ihrem Gruß beglückt, Das Schönste sucht er auf den Fluren, Womit er seine Liebe schmückt. O zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, Der ersten Liebe goldne Zeit, Das Auge sieht den Himmel offen, Es schwelgt das Herz in Seligkeit; O daß sie ewig grünen bliebe, Die schöne Zeit der jungen Liebe! Wie sich schon die Pfeifen bräunen! Dieses Stäbchen tauch'ich ein: Sehn wir's überglast erscheinen, Wird's zum Gusse zeitig sein. Jetzt, Gesellen, frisch! Prüft mir das Gemisch, Ob das Spröde mit dem Weichen Sich vereint zum guten Zeichen. Denn wo das Strenge mit dem Zarten, Wo Starkes sich und Mildes paarten, Da gibt es einen guten Klang. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, Ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang. Lieblich in der Bräute Locken Spielt der jungfräuliche Kranz, Wenn die hellen Kirchenglocken Laden zu des Festes Glanz. Ach! des Lebens schönste Feier Endigt auch den Lebensmai: Mit dem Gürtel, mit dem Schleier Reißt der schöne Wahn entzwei. Die Leidenschaft flieht, Die Liebe muß bleiben; Die Blume verblüht, Die fruchtmuß treiben. Der Mann muß hinaus In's feindliche Leben, Muß wirken und streben Und pflanzen und schaffen, Erlisten, erraffen, Muß wetten und wagen, Das Glück zu erjagen. Da strömet herbei die unendliche Gabe, Es füllt sich der Speicher mit köstlicher Habe, Die Räume wachsen, es dehnt sich das Haus. Und drinnen waltet Die züchtige Hausfrau, Die Mutter der Kinder, Und herrschet weise Im häuslichen Kreise, Und lehret die Mädchen Und wehret den Knaben, Und reget ohn' Ende Die fleißigen Hände, Und mehrt den Gewinn Mit ordnendem Sinn, Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden, Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden, Und sammelt im reinlich geglätteten Schrein Die schimmernde Wolle, den schneeigen Lein, Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer, Und ruhet nimmer. Und der Vater mit frohem Blick Von des Hauses weitschauendem Giebel Überzählt sein blühendes Glück, Siehet der Pfosten ragende Bäume, Und der Scheunen gefüllte Räume, Und die Speicher, vom Segen gebogen, Und des Kornes bewegte Wogen, Rühmt sich mit stolzem Mund: Fest, wie der Erde Grund, Gegen des Unglücks Macht Steht mir des Hauses Pracht! Doch mit des Geschickes Mächten Ist kein ew'ger Bund zu flechten, Und das Unglück schreitet schnell. Wohl! nun kann der Guß beginnen, Schön gezacket ist der Bruch, Doch bevor wir's lassen rinnen, Betet einen frommen Spruch! Stoßt den Zapfen aus! Gott bewahr' das Haus! Rauschend in des Henkels Bogen Schießt's mit feuerbraunen Wogen. Wohltätig ist des Feuers Macht, Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht, Und was er bildet, was er schafft, Das dankt er dieser Himmelskraft, Wenn sie der Fessel sich entrafft, Einhertritt auf der eignen Spur, Die freie Tochter der Natur. Wehe, wenn sie losgelassen, Wachsend ohne Widerstand, Durch die volkbelebten Gassen Wälzt den ungeheuren Brand! Denn die Elemente hassen Das Gebild der Menschenhand. Aus der Wolke Quillt der Segen, Strömt der Regen; Aus der Wolke, ohne Wahl, Zuckt der Strahl. Hört ihr's wimmern hoch im Turm? Das ist Sturm! Rot, wie Blut, Ist der Himmel; Das ist nicht des Tages Glut! Welch Getümmel Straßen auf! Dampf wallt auf! Flackernd steigt die Feuersäule; Durch der Straße lange Zeile Wächst es fort mit Windeseile; Kochend, wie aus Ofens Rachen, Glühn die Lüfte, Balken krachen, Pfosten stürzen, Fenster klirren, Kinder jammern, Mütter irren, Tiere wimmern Unter Trümmern; Alles rennet, rettet, flüchtet, Taghell ist die Nacht gelichtet. Durch die Hände lange Kette Um die Wette Fliegt der Eimer; hoch im Bogen Spritzen Quellen Wasserwogen. Heulend kommt der Sturm geflogen, Der die Flamme brausend sucht; Prasselnd in die dürre Frucht Fällt sie, in des Speichers Räume, In der Sparren dürre Bäume,Und als wollte sie im Wehen Mit sich fort der Erde Wucht Reißen in gewalt'ger Flucht, Wächst sie in des Himmels Höhen Riesengroß. Hoffnungslos Weicht der Mensch der Götterstärke: Müßig sieht er seine Werke Und bewundernd untergehn. Leergebrannt Ist die Stätte, Wilder Stürme rauhes Bette In den öden Fensterhöhlen Wohnt das Grauen, Und des Himmels Wolken schauen Hoch hinein. Einen Blick Nach dem Grabe Seiner Habe Sendet noch der Mensch zurück ۃ Greift fröhlich dann zum Wanderstabe. Was des Feuers Wut ihm auch geraubt, Ein süßer Trost ist ihm geblieben: Er zählt die Häupter seiner Lieben, Und sieh! ihm fehlt kein teures Haupt. In die Erd' ist's aufgenommen, Glücklich ist die Form gefüllt; Wird's auch schön zu Tage kommen, Daß es Fleiß und Kunst vergilt? Wenn der Guß mißlang? Wenn die Form zersprang? Ach! vielleicht, indem wir hoffen, Hat uns Unheil schon getroffen. Dem dunklen Schoß der heil'gen Erde Vertrauen wir der Hände Tat, Vertraut der Sämann seine Saat Und hofft, daß sie entkeimen werde Zum Segen, nach des Himmels Rat. Noch köstlicheren Samen bergen Wir trauernd in der Erde Schoß Und hoffen, daß er aus den Särgen Erblühen soll zu schönerm Los. Von dem Dome, Schwer und bang, Tönt die Glocke Grabgesang. Ernst begleiten ihre Trauerschläge Einen Wanderer auf dem letzten Wege. Ach! die Gattin ist's, die teure, Ach! es ist die treue Mutter, Die der schwarze Fürst der Schatten Wegführt aus dem Arm des Gatten, Aus der zarten Kinder Schar, Die sie blühend ihm gebar, Die sie an der treuen Brust Wachsen sah mit Mutterlust ۃ Ach! des Hauses zarte Bande Sind gelöst auf immerdar; Denn sie wohnt im Schattenlande, Die des Hauses Mutter war; Denn es fehlt ihr treues Walten, Ihre Sorge wacht nicht mehr; An verwaister Stätte schalten Wird die Fremde, liebeleer. Bis die Glocke sich verkühlet, Laßt die strenge Arbeit ruhn! Wie im Laub der Vogel spielet, Mag sich jeder gütlich tun. Winkt der Sterne Licht, Ledig aller Pflicht, Hört der Bursch die Vesper schlagen; Meister muß sich immer plagen. Munter fördert seine Schritte Fern im wilden Forst der Wanderer Nach der lieben Heimathütte. Blökend ziehen heim die Schafe, Und der Rinder Breitgestirnte, glatte Scharen Kommen brüllend, Die gewohnten Ställe füllend. Schwer herein Schwankt der Wagen Kornbeladen; Bunt von Farben, Auf den Garben Liegt der Kranz, Und das junge Volk der Schnitter Fliegt im Tanz. Markt und Straße werden stiller; Um des Lichts gesell'ge Flamme Sammeln sich die Hausbewohner, Und das Stadttor schließt sich knarrend. Schwarz bedecket Sich die Erde; Doch den sichern Bürger schrecket Nicht die Nacht, Die den Bösen gräßlich wecket; Denn das Auge des Gesetzes wacht. Heil'ge Ordnung, segensreiche Himmelstochter, die das Gleiche Frei und leicht und freudig bindet, Die der Städte Bau gegründet, Die herein von den Gefilden Rief den ungesell'gen Wilden, Eintrat in der Menschen Hütten, Sie gewöhnt zu sanften Sitten, Und das teuerste der Bande Wob, den Trieb zum Vaterlande! Tausend fleiß'ge Hände regen, Helfen sich in munterm Bund, Und in feurigem Bewegen Werden alle Kräfte kund. Meister rührt sich und Geselle In der Freiheit heil'gem Schutz; Jeder freut sich seiner Stelle, Bietet dem Verächter Trutz. Arbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis: Ehrt den König seine Würde, Ehret uns der Hände Fleiß. Holder Friede, Süße Eintracht, Weilet, eilet Freundlich über dieser Stadt! Möge nie der Tag erscheinen, Wo des rauhen Krieges Horden Dieses stille Tal durchtoben; Wo der Himmel, Den des Abends sanfte Röte Lieblich ma
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| "er"
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erstellt am
21-01-2007 um 16:48 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,auf welches Niveau von Niedrigkeit Journalismus verkommen kann, können Sie bei der Lektüre meiner beigefügten Schreiben an den Chefredakteur der NRZ und den Polizeipräsidenten der Stadt Mülheim an der Ruhr sowie des in der NRZ am 8.11.03 erschienenen Artikels lernen. Mit freundlichen Grüßen Ingo Schmitt --------------- Dr. Ingo Schmitt xxxxxxxxxxxxxxxx xxxxx xxxxxxx 12.11.03 An den Chefredakteur der NRZ Herrn Dr. R. Kiessler Betr.: Die NRZ Mülheim und die Tatsachen Sehr geehrter Herr Dr. Kiessler, gestatten Sie mir, auf den in Kopie beigefügten Artikel aus der NRZ - Mülheim vom 8.12.03 hinzuweisen, in dem ich zwar nicht mit Namen genannt, wohl aber gemeint bin. Dieser Artikel ist nicht nur diffamierend - schon allein die Überschriften sind absolut unerträglich - sondern er enthält auch eine Reihe falscher Sachdarstellungen. Ich erwähne hier z.B. die Behauptung, ich wäre mehrfach vorbestraft - ich bin nicht vorbestraft - oder die Behauptung, dass ich bereits seit Jahren die Polizei oder andere Empfänger mit eindeutig pornographischen Darstellungen provoziere. Wahr ist vielmehr, dass ich bisher noch nie an irgendeinen Empfänger eine "Darstellung" geschickt habe, von der ich Grund haben konnte anzunehmen, dass sie pornographisch sei. Selbst wenn man Ihnen zugute halten kann, dass Sie die erwähnten Fehlinformationen von der Mülheimer Polizei erhalten haben, die möglicherweise ein Interesse daran hat, sich mit der Verbreitung von Lügen an der von der NRZ gegen mich initiierten Hetzkampagne zu beteiligen, so hätte doch ein Anruf bei mir genügt, um den tatsächlichen Sachverhalt festzustellen. Stattdessen wird in dem Artikel der Mülheimer NRZ eimerweise Jauche über mich gegossen, ohne dass der Verfasser jemals irgendeinen Versuch gemacht hat, vor seinen Diffamierungen wenigstens einmal mit mir Kontakt aufzunehmen. Was schließlich den in dem Artikel schon in der Überschrift herausgeplärrten bevorstehenden Prozess gegen mich angeht, so wird dieser nicht stattfinden, weil die Staatsanwaltschaft angesichts der Hoffnungslosigkeit ihrer Position alle Verfahren eingestellt, ihre gegen mich gerichteten Anträge beim Amtsgericht zurückgezogen und die Herausgabe der bisher als Kinderpornographie beschlagnahmten Schriften aus meinem Eigentum angekündigt hat. Diese Entscheidung der Staatsanwaltschaft ist übrigens bereits einen Tag vor dem Erscheinen Ihres Artikels dem Amtsgericht Mülheim zugegangen und sicher schon einige Tage vorher getroffen worden, was die NRZ Mülheim bei sorgfältiger Recherche leicht hätte erfahren können. Ihr genannter Artikel ist immer noch im Internet verfügbar. Ich gehe davon aus, dass Sie dafür sorgen, dass er bis spätestens Freitag, den 14.11.03 12 Uhr mittags gelöscht wird. Ferner ist es wohl selbstverständlich, dass Sie den Redakteur, der für diesen Schund verantwortlich ist, maßregeln oder am besten direkt auf die Straße setzen. Dies scheint mir nicht so sehr deswegen erforderlich, weil es sich hierbei um einen widerlichen Schmutzfinken handelt, sondern vielmehr deshalb, weil ein Esel, der das journalistische Handwerk offenbar überhaupt nicht beherrscht, durch seinen Pfusch den Ruf der NRZ als ernst zu nehmender Zeitschrift ruiniert. Mit freundlichen Grüßen Ingo Schmitt -------------------------- Dr. Ingo Schmitt xxxxxxxxxxxxxxxx xxxxx xxxxxxx 12.11.03 An das Polizeipräsidium der Stadt Mülheim an der Ruhr Von-Bock-Str. 50 45468 Mülheim Betr.: Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Falschinformation der Presse
Sehr geehrte Damen und Herren, Wegen der Beteiligung eines oder mehrerer - mir allerdings namentlich nicht bekannter - Beamter der Mülheimer Polizei an der Weitergabe von falschen Informationen an die NRZ - Mülheim stelle ich hiermit gegen den oder die Verantwortlichen Dienstaufsichtsbeschwerd e. Tatbestand: In dem beigefügten Artikel, der in der NRZ Mülheim am 8.11.03 erschienen ist, ist zu lesen, dass ich "mehrfach wegen Beleidigung und Pornographieverbreitung vorbestraft" sei und "seit Jahren mit der Zustellung eindeutig pornographischer Darstellungen die Polizei provoziere". Diese beiden Behauptungen, die offenbar von der Mülheimer Polizei stammen, sind, wie jedenfalls der zuständige Sachbearbeiter, Herr Kriminalhauptkommissar Rosendahl, genau weiß, unwahr. Ich bin weder vorbestraft noch habe ich jemals irgendeine "Darstellung", von der ich Grund hatte anzunehmen, dass sie pornographisch sei, an die Polizei oder an irgendeinen anderen Empfänger geschickt. Sämtliche Bilder, die die Mülheimer Polizei von mir enthalten hat, stammen bekanntlich aus Magazinen mit erotischen Knabenbildern, die von den Herren KHK Rosendahl und König im Jahre 1995 geprüft und nicht beanstandet wurden. Auch in den seither verstrichenen über acht Jahren hat es kein Gerichtsurteil gegeben, in dem auch nur ein einziges der in Frage stehenden Bilder für pornographisch erklärt worden ist. Angesichts dieser Tatsachen handelt es sich bei der Behauptung von der "Zustellung eindeutig pornographischer Darstellungen" um eine Verleumdung, die ich keineswegs zu tolerieren bereit bin. Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass ich, falls sich die Polizei an der von einer Skandalpostille initiierten Hetzkampagne gegen mich zu beteiligen gedenkt, durchaus imstande bin, mich gegen kriminelle Umtriebe Ihrer Behörde zur Wehr zu setzen. Mit freundlichen Grüßen I. Schmitt
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| ingo
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erstellt am
21-01-2007 um 16:46 Uhr
Return-path: <ims00@gmx.de> Envelope-to: info@carechild.de Received: from relay.uni-x.net ([195.177.177.5]) by mgw1.uni-X.net with esmtp (Exim 4.10) id 1AGVyQ-0002Qe-00 for info@carechild.de; Mon, 03 Nov 2003 05:05:50 +0100 Received: from pop.gmx.net ([213.165.64.20] helo=mail.gmx.net) by relay.uni-X.net with smtp (Exim 4.10) id 1AGVyP-0007Cv-00 for info@carechild.de; Mon, 03 Nov 2003 05:05:49 +0100 Received: (qmail 13461 invoked by uid 65534); 3 Nov 2003 04:05:44 -0000 Received: from p508FFA4C.dip.t-dialin.net (HELO alicia) (80.143.250.76) by mail.gmx.net (mp003) with SMTP; 03 Nov 2003 05:05:44 +0100 X-Authenticated: #1236409 Message-Id: <3.0.6.32.20031103050806.007b8ec0@pop.gmx.de> ; X-Sender: 1236409@pop.gmx.de X-Mailer: QUALCOMM Windows Eudora Light Version 3.0.6 (32) Date: Mon, 03 Nov 2003 05:08:06 +0100 To: carechild <info@carechild.de> From: Ingo Schmitt <ims00@gmx.de> Subject: Hallo, Herr Gawlik, mal wieder Post von Ihrem Freund Mime-Version: 1.0 Content-Type: multipart/mixed; boundary="=====================_1067828886==_"L ieber Freund Gawlik, Sie haben doch so einen großen Rand gehabt, von wegen ich wüßte gar nicht, mit wem ich mich da mit Ihnen einlasse. Inzwischen weiß ich es, mit einem Papiertiger! Nach außen fürchterlich, in Wirklichkeit aber nichts als ein trauriger Großtuer. Passen Sie mal bloß auf, dass ich Sie nicht in allen möglichen Foren vorführe, nachdem Sie sich doch mit Ihrem Versuch mit dem Herrn Rechtsanwalt Pahl etwas gegen mich zu erreichen jämmerlich gescheitert sind. Da nimmt Sie doch keiner mehr ernst! Ich erlaube mir, Ihnen in dieser Mail zwei Anlagen zu schicken. Zunächst einmal einen Brief an meinen alten Bekannten seit neun Jahren, den Herrn Staatsanwalt Kiefer aus Duisburg. Trotz all seiner amtlichen Macht hat Herr Kiefer bisher nichts erreicht, als sich eine Blamage nach der anderen einzuhandeln in seinen hoffnungslosen Versuchen, gegen mich den Kinderpornoparagraphen durchzusetzen. Wenn Sie seine nächste Niederlage erleben wollen, kommen Sie doch einfach zu dem Karnevalshappening am 11.11. 11:11 beim Amtsgericht Mülheim. Genauere Daten teile ich Ihnen gerne mit. Wenn schon der Kiefer gegen mich nichts erreicht hat, bilden ausgerechnet Sie sich ein, irgendwie besser wegzukommen? So eine Selbstüberschätzung nannte man im alten Griechenland Hybris, heute könnte man so etwas als lächerliche Überheblichkeit und Wichtigtuerei bezeichnen. Nun aber zum zweiten Attachment, einem Bild, das Sie behalten, löschen oder an die Ermittlungsbehörden weitergeben können. Vielleicht behalten Sie es ja. Die erotische Ausstrahlung hübscher Knaben, besonders aber ihrer zum daran Nuckeln einladenden Geschlechtsteile, sollte doch auch auf Sie ihre Wirkung nicht völlig verfehlen, oder sind Sie total verklemmt und trauen sich nicht, zu Ihrer Sexualität zu stehen? Ich sage, Knaben ficken ist toll und ich bin gerne bereit, mit Ihnen in eine Diskussion über dieses Thema einzutreten, falls Sie in diesem Punkt meine Meinung nicht teilen sollten. Jedenfalls aber werde ich auch in Zukunft nicht von dem Versuch ablassen, Sie durch hübsche Knaben zu verführen. Vielleicht hören Sie dann mal irgendwann auf, sich durch antipädophiles Geplärre zu blamieren - Sie als Mann können sich doch nicht mit durchgeknallten Missbrauchskreischen a la Zypries gemein machen - lassen Sie doch diese frigiden Weiber, die auf Liebe neidisch sind. Ich gebe jedenfalls die Hoffnung nicht auf, dass Sie irgendwann einmal zu Ihrer Natur stehen und dann werden bei Carechild die Knaben gebummst, dass das ganze Haus wackelt. Herzliche Grüße, Ihr Ingo Schmitt Hier nun mein Brief an Herrn Staatsanwalt Kiefer, aus dem Sie ersehen können, dass ich mir den mit beträchtlicher krimineller Energie vorgenommenen Versuch von Staatsanwälten, das Buch "Loving Boys", ein wichtiges Werk in Bezug auf Propaganda für die Knabenliebe, zu unterdrücken, nicht gefallen lasse. Wie ich ja schon im Jungsforum näher ausgeführt habe, gibt es ja für Jungs nichts besseres als die Besamung durch Männer (speziell auch durch mich, mein Schwanz ist stets für jeden danach verlangenden Knabenpopo bereit). Wenn der Kiefer da gegen den Stachel löckt, muss er sich nicht wundern, dass ihm das nicht gut bekommt. ------------- Ge20031103 Dr. Ingo Schmitt xxxxxxxxxxxxxxxx xxxxx xxxxxxx 03.11.03 An die Staatsanwaltschaft Duisburg z.Hd. Herrn Staatsanwalt Kiefer Betr.: 182 Js 367/00, Einziehung von "Loving Boys" Sehr geehrter Herr Staatsanwalt Kiefer, Sollte das Amtsgericht Mülheim am 11.11. entscheiden, dass mir die drei beschlagnahmten Exemplare von "Loving Boys" zurückgegeben werden, werde ich mir Sie und Ihren sauberen Kollegen aus Offenbach vornehmen und Sie beide öffentlich abwatschen, dass Sie rote Ohren kriegen. Sollte das Amtsgericht allerdings zu Ihren Gunsten entscheiden, werde ich mir "Loving Boys" bei einem Bekannten besorgen, mir eine Kopie herstellen und sie Ihnen schicken und dann geht die Sache von vorne los und zwar diesmal durch den ganzen Instanzenweg. Bilden Sie sich mal bloß nicht ein, dass Sie mit Ihrer dreckigen Attacke gegen die Freiheit der Wissenschaft durchkommen. Ich erwarte, Sie bei der Verhandlung am 11.11. alle machen zu können. Herzliche Grüße, Ihr Ingo Schmitt
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erstellt am
08-11-2006 um 15:00 Uhr
Die Gestaltpsychologie entstand als Reaktion auf eine andere theoretische Richtung, die sogenannte Elementenpsychologie, die zu Beginn des Jahrhunderts populär war. Der Elementenpsychologie zufolge bauen sich Wahrnehmungen aus kleinen Bausteinen auf, den elementaren Empfindungen.Die Gestaltpsychologen schlugen statt dessen die Grundregel vor:“Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“( Das Problem dieser Definition ist, daß die Summe nicht näher definiert ist.) (siehe Scheinbewegungen, f -Phänomen = Sehen von etwas, das physikalisch nicht vorhanden ist und Scheinkonturen z.B. Kanisza Dreieck S.168/169) Gestaltgesetze der Wahrnehmung: nDas Gesetz der guten Gestalt besagt: Jedes Reizmuster wird so gesehen, daß die resultierende Struktur so einfach wie möglich ist. nDas Gesetz der Ähnlichkeit besagt: Ähnliche Dinge erscheinen zu zusammengehörigen Gruppen geordnet. nDas Gesetz der fortgesetzt durchgehenden Linie besagt: Punkte, die als gerade oder sanft geschwungene Linien gesehen werden, wenn man sie verbindet, werden als zusammengehörig wahrgenommen. Linien werden tendenziell so gesehen, als folgten sie dem einfachsten Weg. - Das Gesetz der Nähe besagt:Dinge, die sich nahe beieinander befinden, erscheinen als zusammengehörig. nDas Gesetz des gemeinsamen Schicksals besagt: Dinge, die sich in die gleiche Richtung bewegen, erscheinen als zusammengehörig. nDas Gesetz der Vertrautheit besagt: Dinge bilden mit größerer Wahrscheinlichkeit Gruppen, wenn die Gruppen vertraut erscheinen oder etwas bedeuten. Figur-Grund-Trennung: Bestimmte Eigenschaften der Reize bestimmen welche Reize als Grund und welche als Figur wahrgenommen werden.Man neigt dazu, symmetrisch geformte Bereiche als Figur wahrzunehmen. Auch konvexe Formen werden eher als Figur wahrgenommen. Konvexe Formen setzen sich gewöhnlich gegenüber symmetrischen durch. Die Gestaltpsychologen fanden auch heraus, daß Reizmuster mit vergleichsweise kleineren Flächen eher als Figur wahrgenommen werden. Ebenso werden vertikale oder horizontale Orientierungen mit größerer Wahrscheinlichkeit als Figur wahrgenommen als andere Orientierungen. Schließlich werden auch bedeutungshaltige Gegenstände mit größerer Wahrscheinlichkeit als Figuren gesehen. Ebenso wird was geschlossen ist eher als Figur wahrgenommen als was umschließt. Die heutige Bewertung des gestalttheoretischen Erklärungsansatzes: Die Gestaltgesetzte funktionieren offenbar nur dann gut wenn man sie auf die speziell auf sie zugeschnittenen Beispiele anwendet. Ein andere Einwand gegen den gestaltpsychologischen Ansatz lautet, daß er die Erklärungen meist erst im Nachhinein liefere. Die Wissenschaftler haben nun begonnen die Wahrnehmung als Verarbeitungsprozeß zu untersuchen. Die Frage :“Was geschieht während des Wahrnehmungsprozesses in unserem kognitiven System ?“steht im Mittelpunkt des konstruktivistischen Erklärungsansatzes. H. von Helmholtz schlug das Wahrscheinlichkeitsprinzip für die Wahrnehmung vor: Wir nehmen dasjenige Objekt wahr, das mit der größten Wahrscheinlichkeit die Ursache unserer jeweiligen sensorischen Empfindung ist. R.Gregory vermutete die Wahrnehmung werde von einem Mechanismus geleitet den er als Hypothesentesten bezeichnet:“ Wir können uns vorstellen, daß sensorische Stimulation uns Daten für Hypothesen über den Zustand der äußeren Welt liefert.“ Eine frühe, klassische Untersuchung von Külpe (1904) veranschaulicht die Vorstellung, daß während des Wahrnehmungsprozesses kognitive Operationen ablaufen. Dieser einfache Versuch zeigt auch, daß Wahrnehmung von mehr als bloß den Reizeigenschaften abhängt und daß die wahrnehmende Person den Prozeß aktiv beeinflußt. Eine Möglichkeit den kognitiven Aspekt der Verarbeitung zu untersuchen, ist die Analyse der Augenbewegungen, die bei der Beobachtung eines Gegenstandes auftreten. J. Hochberg (1971) verweist darauf, daß eine Person, wenn sie eine Szene betrachtet, Informationen in einer Abfolge von Fixationen ca.1/5 sec.und dazwischenliegenden ruckartigen Augenbewegungen (Sakkaden) ca.1/20 sec. aufnimmt. Die Vorstellung, daß wir aus den Informationen, die durch die Aubenbewegungen aufgenommen wurden, eine kognitive Landkarte bilden, wird durch unsere Reaktionen auf unmögliche Objekte (Blivets, der Begriff entstand durch einen Graphiker des „Mad Magazine“ 1965) gestützt. M. Peterson und J. Hochberg machten 1983 eine Versuch bei dem die Wahrnehmung durch lokale Tiefeninformation (Information an einem Punkt einer Abbildung, die den Eindruck räumlicher Tiefe vermittelt) beeinflußt wird. Helmholtz“ Wahrscheinlichkeitsprinzip, Gregorys Begriff des Hypothesentestens aber auch Hochbergs Annahme, daß unsere Wahrnehmung durch lokale Tiefeninformation beinflußt wird setzen alle einen aktiven Beobachter voraus. Bela Julesz (1981) schlug als Elementarmerkmale der Objektwahrnehmung die Textone vor. (Def. von Textur: Die Welt besteht größtenteils aus festen Körpern, mit fester Oberfläche, diese Oberflächen haben eine mehr oder weniger grobe Struktur, die Textur.) Mit Vorlagen wies er die Texturbereichstrennung nach, d.h. die perzeptuelle Trennung von Bildbereichen mit unterschiedlicher Textur. Wie entsteht aus Elementarmerkmalen die Wahrnehmung eines Objektes ? Anne Treisman (1987, 1993) beantwortete diese Frage durch ihre Merkmalsintegrationstheorie. Auf der präattentiven Stufe bestehen die Elementarmerkmale, wie Linienbogen, Linienneigung, Farbe, Linienendpunkte und Bewegung unabhängig und nebeneinander (frei flottierend). Auf der zweiten Stufe findet die Verknüpfung der Elementarmerkmale statt, wobei die Aufmerksamkeit der „Leim“ ist, der die entsprechenden Eigenschaften an dem entsprechenden Ort zusammenbindet. Wenn die Eigenschaften verknüpft sind, nehmen wir ein Objekt wahr und vergleichen diese Wahrnehmung mit einer gespeicherten Repräsentation, um sie zu identifizieren. Wir haben es auf diesen letzten Stufen eher mit kognitiven Prozessen zu tun. Diese sind der Top-down Verarbeitung zuzuordnen,während die Vorgänge auf den ersten Stufen der Bottom-upVerarbeitung zuzuordnen sind. Wenn ein Objekt analysiert wird, indem es in seine Einzelteile zerlegt wird, spricht man von Bottom-Up-Verarbeitung: Die Verarbeitung beginnt bei den Elementarmerkmalen und unsere Wahrnehmung baut auf dieser Grundlage auf. Die Objektwahrnehmung wird aber nicht nur durch die Elemente bestimmt, aus denen ein Objekt besteht, sondern auch durch das Wissen des Beobachters über die Bedeutung des Gegenstands. Wenn Bedeutung oder Vertrautheit berücksichtigt wird, spricht man von Top-Down-Verarbeitung. Irving Biederman (1981) führte ein Experiment durch, das die Top-Down-Verarbeitung illustriert. Biedermans Theorie des Erkennens anhand elementarer Teilkörper (1987) beruht genau wie das Modell von Treisman auf Elementarmerkmalen. Diese sind jedoch nicht grundlegende Eigenschaften wie Farbe oder Form, sondern elementare Teilkörper, die als Geone (von „geometrisches Ion“) bezeichnet werden. Ihm zufolge sind diese Geone die Bausteine der Wahrnehmung, denn durch vielfältige Kombinationen kann man aus ihnen Tausende von Objekten herstellen. Julesz Textone, Treismans Modell und die Theorie von Biederman haben gemein, daß nach diesen Konzepten unsere Objektwahrnehmung in Stufen verläuft: Sie beginnt mit den Elementarmerkmalen und endet mit deren Verknüpfungen. David Marrs algorithmischen Ansatzes (computational approach) zufolge vollzieht sich die Objektwahrnehmung ebenfalls in Stufen. Der Ansatz Marrs unterscheidet sich von den anderen darin, daß in seiner Stufenfolge die jeweils entstehenden Repräsentationen mathematisch verarbeitet werden und daß er sich mehr mit naturalistischen Szenen befasst. Die Raumfrequenzerklärung der Objektwahrnehmung (physiologischer Ansatz) ab Seite 194
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| Uni Dortmund
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erstellt am
08-11-2006 um 14:59 Uhr
Servas - anbei die gewünschten Infos zu deinem diplom:Allgemeine Bedeutung des limbschen Systems Limbische Strukturen sind an der Steuerung aller Verhaltens- und Denkprozesse integral beteiligt, emotionale Vorgänge sind dabei nur ein Teil der vielfältigen Aufgaben dieser Kerne und ihrer Verbindungen. (Bierbaumer S465) Aufbau der Amygdala Der Mandelkern ist eine Ansammlung mehrer Kerne im vorderen Abschnitt des Temporallappens. Die funktionelle Heterogenität spiegelt sich auch auch in ihrer biochemischen Heterogenität wieder; cholinerge, endophinerge, dopaminerge und adrenerge Transmitter und verschiedene Neuropeptide werden gefunden. (Bierbaumer S.465) Hippokampus (Ammonshorn) Während das septoamygdale Gebiet primär zum Hypothalamus und seinen viszero-motorischen Verbindungen projiziert, kann man den hippokampalen Komplex funktionell als Teil der neokortikalen Assoziationskortizes auffassen. Obwohl seine vielfältigen Funktionen für Informationsverarbeitung nicht geklärt sind, spielt er mit Sicherheit eine zentrale Rolle beim Vergleich ankommender und gespeicherter Information und ist damit ein wesentlicher Teil jener Strukturen, die an Kurzzeitgedächtnis, Konsolidierung und Habituation beteiligt sind. (Bierbaumer S.467) Fornix The fornix is a longitudinal, arch-shaped lamella of white matter, situated beneath the corpus callosum, with which it is continuos behind, but separated in front by the septum lucidum. It may be described as consisting of two symmetrical halves, one for each hemisphere. The two portions are not united to each other in front and behind, but their central parts are joined together in the middle line. (Grays Anatomy)
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| es
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erstellt am
29-01-2006 um 22:33 Uhr
Motivation und FührungsverhaltenA. Die Führungskraft: Anforderungen und Aufgaben Nach eigenschaftstheoretischen Ansätzen hängt erfolgreiche Führung nur vom Vorhandensein bestimmter Persönlichkeitsmerkmale, wie z.B. Intelligenz, Entscheidungsfreude, Selbstsicherheit, Systemdenken und Belastbarkeit, ab. Führungskräfte müssen aber nach situations- oder interaktionstheoretischen Überlegungen auch in der Lage sein, ihr Verhalten der jeweilig unterschiedlich ausgeprägten Situation – abhängig von der Persönlichkeit aller Beteiligten, der Aufgabe, den Erwartungen oder der Gruppenstruktur- anzupassen. Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz (heute auch oft Emotionale Intelligenz genannt) stellen die notwendigen Bausteine für erfolgreiche Führung dar. Die Hauptaufgabe einer Führungskraft besteht in der Motivation der Mitarbeiter mit dem Ziel die Mitarbeiterzufriedenheit und somit letztendlich auch den Betriebsnutzen zu steigern. B. Motivation der Mitarbeiter Im Bereich der Motivationsforschung besteht eine Vielzahl von Theorien: Die Inhaltstheorien befassen sich mit den einzelnen Motiven und Bedürfnissen als solchen, sie wollen aufzeigen welche Motivbündel überhaupt handlungsbestimmend wirken. Hierzu gehören die Bedürfnishierarchie Maslows, die E-R-G-Theorie von Alderfer, die Bedürfnisarten von McClelland und die Zwei-Fakoren-Theorie von Herzberg. Die Prozesstheorien hingegen versuchen das Zusammenspiel der einzelnen Motive zu erklären, sie wollen aufzeigen wie der Motivationsprozess vonstatten geht. Diese Prozessheorien umfassen u.a. die SIR-Theorie (Reiz-Reaktions-Modell), die Erwartungs-Valenztheorien von Vroom, die Weg-Ziel-Theorie von House/Evans, die Gleichheitstheorien z.B. von Adams oder Neuberger und die Zielsetzungstheorie von Locke. Manchmal wird in der Literatur auch noch von sog. Aktionstheorien gesprochen, in deren Mittelpunkt die Situation (Comelli/Rosenstiel), die Emotion (Izard u.a.), die Intuition (Agor u.a.), die Volition (Ach), die Attribution (Heider/Weiner) und die Modifikation (Gabarro/Kotter) stehen. Die zahlreichen Motive lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen: intrinsische Motive: betreffen die Tätigkeit als solche, z.B. Verantwortung, Anerkennung extrinsische Motive: betreffen hauptsächlich die Begleitumstände der Arbeit, z.B. (fixe)Entlohnung, Arbeitsbedingungen Zwei Theorien im Blickpunkt: Maslow stellte eine Bedürfnispyramide auf, in der er die Bedürfnisse der Menschen in eine hierarchische Reihenfolge brachte. Auf der untersten Ebene stehen hierbei physiologische Bedürfnisse wie Hunger oder Durst, darauf folgen Sicherheit, Sozialbedürfnisse und Selbstachtung. An der Spitze seiner Pyramide steht die Selbstverwirklichung, wozu Autonomie oder Kreativität gehören. Das bestimmende Handlungsmotiv ist das Bedürfnis, welches unmittelbar auf das zuletzt befriedigte oder als befriedigungssicher angesehene Bedürfnis folgt. Herzberg unterteilte in seiner Pittsburgh-Studie die verschiedenen arbeitsbestimmenden Faktoren in zwei Einflußgruppen: die sog. Hygienefaktoren und die Motivatoren. Das Fehlen der Hygienefaktoren ruft Unzufriedenheit hervor, wobei ihre Existenz keine motivierende Wirkung besitzt, da Hygienefaktoren mit der Zeit als selbstverständlich angesehen werden. Die Motivatoren hingegen steigern die Zufriedenheit des Mitarbeiters, aber ihr Fehlen erhöht die Unzufriedenheit nicht nachhaltig. Vorsichtig betrachtet, handelt es sich bei vielen der Hygienefaktoren um extrinsische Motive, wohingegen die Motivatoren hauptsächlich die intrinsische Motivation betreffen Hygienefaktoren und Motivatoren nach Herzberg (Quelle: Schmalen, H.: Grundlagen und Probleme der Betriebswirtschaft, 10. Auflage, Köln 1996, S. 267) Zufriedene Mitarbeiter sind motiviert (intrinsische Motivation!), identifizieren sich mit ihrer Aufgabe und dem Betrieb und erbringen eine gute Arbeitsleistung. Unzufriedene Mitarbeiter, deren Vorgesetzter sich im allgemeinen und in bestimmten Situationen wiederholt falsch verhält, werden eine negative Einstellung gegenüber dem Betrieb entwickeln, ihre Arbeitsbereitschaft wird sinken und sie werden ("innerlich") kündigen. Die Folge ist eine Zunahme der Fehlzeiten und eine erhöhte Fluktuation. Zufriedene Mitarbeiter sind wichtig um Kundenzufriedenheit aufzubauen und somit Betriebsnutzen zu stiften. Der Führungserfolg hängt davon ab, inwieweit die Führungskraft in der Lage ist, ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Mitarbeiter-, Kunden- und Betriebsnutzen zu schaffen.
C. Führungsstil und Führungsverhalten 1. Unterschied Führungsstil - Führungsverhalten Stil: bestimmte Grundeinstellung des Führenden Verhalten: orientiert sich am Stil, ist aber situations- und aufgabengebunden zu sehen; konkretes Handeln in unterschiedlichen Situationen 2. Dimensionen der Führung (Ohio-State-Forschung) Mitarbeiterorientierung: ein positives Verhältnis zwischen Mitarbeiter und Führungskraft wird angestrebt Sachaufgaben- oder Leistungsorientierung: es erfolgt eine Ausrichtung auf Produktion, Ergebnisse, Endresultate oder Gewinne Es lässt sich nun eine Vielzahl von Kombinationsformen in bezug auf die Gewichtung von Mitarbeiter- oder Sachaufgabenorientierung der einzelnen Führungskraft finden. Blake und Mouton haben versucht ein Ordnungsschema aufzustellen, das sog. Verhaltensgitter oder "managerial grid": (Quelle: Scholz, C.: Personalmanagement, 5. Auflage, München 2000, S. 939) 3. Idealtypische Führungsstile Heute existieren zwei Grundformen des Führungsstils, deren Unterschied in dem Ausmaß der Beteiligung der Geführten an Entscheidungen begründet ist: der autoritäre Stil und der kooperative oder partizipative Stil. Letzterer zeichnet sich dadurch aus, dass der Vorgesetzte seinen Mitarbeitern eine sehr große Entscheidungsfreiheit und Mitwirkungsmöglichkeiten einräumt. Der autoritäre Stil hingegen lässt den Mitarbeitern wenig Entfaltungsmöglichkeiten, der Vorgesetzte ordnet an und trifft seine Entscheidungen alleine. Diese beiden Formen sind als Idealtypen zu betrachten, die kaum in dieser reinen Form auftreten werden. Tannenbaum und Schmidt zeigen in ihrem Kontinuum, dass zwischen den beiden Polen eine Vielzahl von Modifikationen möglich ist. (Quelle: Bisani, F.: Personalwesen und Personalführung, 4. Auflage, Wiesbaden 1995, S. 761) Neben den bereits erwähnten führungstheoretischen Überlegungen der Ohio-State Forschung und dem Kontinuum von Tannenbaum und Schmidt existiert eine Vielzahl von Theorien und Modellen zum Thema Führung und Führungsverhalten. Das reicht von neueren Modellen der fördernden Führung durch Coaching oder Mentoring über das Harzburger Modell, das St. Gallener Modell und sog. "Management-by"-Prinzipien (Management by Objectives, by Delegation, by Exception etc.) bis hin zu den schon etwas älteren Theorien von Vroom/Yetton (Entscheidungsmodell) und der Kontingenztheorie von Fiedler, der das Führungsverhalten von einem sog. "least-preferred co-worker"-Wert abhängig macht und die Günstigkeit der jeweiligen Situation – abhängig von der Machtfülle des Führenden, der Aufgabenstrukturierung und der Beziehung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern - miteinfließen lässt. Die folgende Abbildung zeigt die Bedeutung des Führungsverhaltens auf. ------------------------------------- ------------------------------------------- Lite ratur: Beyer H-T.:Personallexikon, 2. Auflage, München 1991 Bisani F.: Personalwesen und Personalführung, 4. Auflage, Wiesbaden 1995 Scholz C.: Personalmanagement, 5. Auflage, München 2000 ---------------------------------------- ----------------------------------------
Begriff e Motivationstheorien Inhaltstheorien befassen sich mit den einzelnen Motiven und Bedürfnissen als solchen, sie wollen aufzeigen, welche Motivbündel handlungsbestimmend wirken. (z.B. Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg) Prozesstheorien versuchen das Zusammenspiel der einzelnen Motive zu erklären, sie wollen aufzeigen, wie der Motivationsprozess abläuft geht. (z.B. Erwartungs-Valenztheorie von Vroom) Extrinsische/intrinsische Motivation Extrinsisch: Die Motivation der Mitarbeiter erfolgt durch die Begleitumstände der Arbeit. Extrinsische Motive sind z.B. Sicherheit des Arbeitsplatzes oder die normale finanzielle Entlohnung (Tarifentgelt) Intrinsisch: Der Mitarbeiter wird durch die Arbeit selbst, d.h. durch die zu bewältigende Aufgabe motiviert. Je interessanter die Arbeit, desto motivierter ist der Mitarbeiter. Führungsdimensionen Es wird zwischen der Mitarbeiter- und der Sachorientierung differenziert. Bei letzterer erfolgt eine Ausrichtung auf Produktion, Ergebnisse oder Gewinne, wohingegen bei der Mitarbeiterorientierung ein positives Verhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter angestrebt wird. Blake und Mouton haben ein sog. Verhaltensgitter ("managerial grid") aufgestellt, welches die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten bezüglich der Gewichtung von Mitarbeiter- und Sachaufgabenorientierung aufzeigt. Führungsstil und Führungsverhalten Unter dem Führungsstil ist eine bestimmte Grundeinstellung des Führenden zu verstehen, abhängig von dessen Menschenbild und Persönlichkeit. Der Stil ist durch ein einheitliches situations-unabhängiges Grund-Verhaltensmuster gekennzeichnet. Es handelt sich um Idealtypen. (siehe "Idealtypische Führungsstile") Das Führungsverhalten orientiert sich an einem Führungsstil, ist aber situations- und aufgabengebunden zu sehen. Es geht um die konkrete Handlung in unterschiedlichen Situationen. Idealtypische Führungsstile Es wird zwischen zwei Grundformen differenziert: dem autoritären Stil und dem partizipativen Stil. Letzerer zeichnet sich durch eine große Entscheidungsfreiheit der Mitarbeiter aus, wohingegen der autoritäre Stil den Mitarbeitern wenig Entfaltungsmöglichkeiten lässt. Zwischen diesen beiden Stilen existiert eine Vielzahl von Modifikationen, die Tannenbaum und Schmidt in einem Kontinuum aufzeig
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erstellt am
29-01-2006 um 22:28 Uhr
quantitative Abgrenzung: weniger als 500 (europäisch) bis 1000 (amerikanisch) Mitarbeiter Charakteristika von KMU: Geschäftsführer meist Eigentümer wenig formalisierte Arbeitsorganisation hohe Spezialisierung Forschung und Entwicklung nur sporadisch finanzielle Ressourcen begrenzt hochqualifizierte Techniker weniger qualifizierte Verwaltung Der Prozeß der Globalisierung
Die Treiber:
politische Treiber: Bildung von Handelsblöcken, Forcierung des Freihandels technologische Treiber: Telekommunikation, Flugverkehr ökonomische Treiber: Finanzmärkte, Handel interne Treiber: Internationalisierungsstrategie der Unternehmen Auswirkungen: Internationalisierung der Faktormärkte: Kapital, Rechte (Lizenzen, Patente), Information, Personal, Energie, Sachgüter, ... Internationalisierung der Absatzmärkte: internationale Vermarktung, da alte Märkte stagnieren, steigende Kosten für Forschung und Entwicklung, Spezialisierung der Produkte. ð neue Wettbewerber auf alten Märkten, erhöhter Wettbewerb Internationalisierung von Unternehmen: global sourcing, globales Produkt Argumente für Internationalisierung von KMU Absatz Wettbewerbssicherung durch Kundennähe (Ersatzteil- und Wartungsservice, Informationsaustausch mit Kunden) Sicherung bestehender Märkte (Expansion um Marktführerschaft der Konkurrenz zu verhindern) Erschließung neuer Märkte (Gewinnmaximierung, Finanzierung der steigenden F&E-Kosten) Kielwasserinvestitionen (Zulieferfirmen folgen dem Großkunden) Produktionskosten geringere Lohnkosten Vermeidung gesetzlicher Auflagen (Umweltschutz, Betriebszeiten, Kündigungsschutz) staatliche Investitionsförderprogramme Steuersätze Beschaffung Kapital (erleichterter Marktzugang) Know-How (Qualifiziertes Fachpersonal) (Zugang zu Rohstoffen scheint eher für Großunternehmen als für KMU interessant) Wettbewerbsstrategien Rüsten in der Heimat
Rationalisierungsinvestitionen, Einführung neuer Produktionstechniken Exportintensivierung direkter oder indirekter Export Handelsvertreter, Vertriebsbüro Kooperation mit anderen deutschen Firmen zur Reduzierung der Vertriebskosten (Bsp. German Precision Tools) geringer Kapitalaufwand, geringes Risiko nicht jeder Markt kann vom Heimatland bedient werden (local content) Kundenferne Kooperationen ohne Kapitalbeteiligung Verkauf von Know-How oder Nutzungsrechten Lizenzvergabe, Kontraktmanage-ment, Franchising, Auftragsfertigung geringer Kapitalaufwand, geringes Risiko Preisgabe von Know-How Kooperation mit Kapitalbeteiligung (Joint-Venture) Gemeinsames Unternehmen mit Partner im Gastland Synergien durch Erwerb landesspezifischen Know-Hows Bessere Akzeptanz im Gastland (öffentliche Aufträge, Behördengänge...) Erwerb technologischen Know-Hows (Industrieländer) hohe Komplexität des Managements drohende Interessenskonflikte Preisgabe von Know-How Mehrheitsbeteiligung erstrebenswert Töchter Tochterunternehmen mit 100 %iger Kapitalbeteiligung Ankauf bestehender Firma oder Neubau volle Entscheidungsgewalt Schutz des eigenen Know-Hows (wichtig für spezialisiertes KMU) hoher finanzieller Aufwand gute Kenntnis des Landes nötig hohes Risiko Barrieren bei der Internationalisierung Strategische Ebene Bereitschaft des Unternehmers fehlende Auslandserfahrung (Bereitschaft steigt mit Erfahrung) Zeitbudget für strategische Überlegungen Unternehmensgröße aus subjektiver Sicht Operative Ebene Unternehmensinterne Hürden Beschaffung von Informationen Kosten für Informationen Personal für die Führungsebene Sprache Reintegration nach Rückkehr Koordination der Unternehmung Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter bei Umstrukturierung des Unternehmens (internationale Unternehmung erfordert andere Organisationsstrukturen: flache Hierarchien, Produktion in Netzwerken) Unternehmensexterne Hürden rechtliche Rahmenbedingungen (Rechtssicherheit, Patentschutz, ...) wirtschaftliche Rahmenbedingungen (Steuergesetze, Inflation, ...) Erschließung von Finanzierung schwer abzuschätzender Finanzierungsbedarf kulturelle Unterschiede allgemeine Marktentrittsbarrieren Versorgung mit Roh- und Hilfsstoffen Personal vor Ort Erfolgsrezepte Strategie der Schritte:
Schrittweises Herantasten an den ausländischen Markt (Export - Handels-vertreter - Vertriebsbüro; Lizenzvergabe - Joint-Venture - eigene Tochter) minimiert Risiken Auslandserfahrung mindert Zunahme der Komplexitätskosten in der Verwaltung Umstrukturierung bei Internationalisierung Komplexitätskosten steigen mit Internationali-sierung überproportional an (Gefahr Globalisie-rungsfalle, Abb 2) Neustrukturierung der Verwaltung nötig Flache Hierarchien, Produktion in Netzwerken [Abbildung kann noch nicht angezeigt werden.] Informationen über Geschäftsfreunde Informelle Beziehungen sind wertvoller als Informations-Broschüren siehe Kielwasserinvestitionen von Zulieferfirmen, die von Großfirmen unterstützt werden Abbildung 3: Die Globalisierungsfalle
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erstellt am
18-12-2005 um 16:14 Uhr
Meta-Analysen Zur Feststellung der Effektivität einer Therapie gibt es verschiedene Maße: > Effektstärke (ES) Þ Diese Größe wurde von Smith & Glass (1977) (zit. in [4] S. 42f) vorgeschlagen und berechnet sich als Differenz der Mittelwerte von Behandlungs- und Kontrollgruppe, dividiert durch die Standardabweichung der Kontrollgruppe:Mit Hilfe dieser Größe können Therapieeffekte zwischen verschiedenen Studien auf der gleichen Variablen (z. B. BDI) oder zwischen verschiedenen Variablen in einer Studie verglichen werden. Beispielsweise wurde für die systematische Desensibilisierung in 223 Untersuchungen eine mittlere Effektstärke von ES = 0.91 berechnet. Bei Annahme einer Normalverteilung bedeutet dies, daß 50% der behandelten Klienten so gut oder besser abschneiden als 19% der unbehandelten Klienten. > Eine Gegenüberstellung von tiefenpsychologisch-humanistischen und kognitiv-behavioralen Therapieformen ergab in verschiedenen Untersuchungen eine Überlegenheit (höhere Effektstärke) für die kognitiv-behavioralen Therapien. > Klinische Signifikanz Þ Üblicherweise gilt ein Verfahren als Wirksam, wenn sich der Mittelwert der Behandlungsgruppe signifikant gegenüber einer Kontrollgruppe verändert. Dieser Unterschied kann statistisch signifikant aber klinisch unbedeutend sein und v. v. Beispiel: Auf einer Skala erreichen klinisch unauffällige Personen eine Mindestzahl von 100 Punkten. Eine Patientengruppe weist vor der Behandlung eine Punktzahl von 90 und nach der Behandlung von 92 Punkten auf. Diese klinisch unbedeutende Erhöhung des Mittelwertes wird auf dem 1%-Niveau statistisch signifikant, wenn die Streuung s = 10 und die Zahl der untersuchten Klienten N = 100 ist. 92-90 t = = 0,2 10 Klinisch signifikante Veränderungen erfaßt man dagegen dadurch, daß die Werte vor der Behandlung auf der x-Achse und die Werte nach der Behandlung auf der y-Achse eines Koordinatensystems eingetragen werden. Die Klienten, die sich auf der Hauptdiagonalen befinden haben sich nicht verändert, die über der Hauptdiagonalen haben sich verbessert und die darunter verschlechtert (Beispiel siehe [4] S. 46). Therapieprozeß Allgemeine Therapiefaktoren Ergebnisse aus der Therapieforschung deuten darauf hin, daß abgesehen von der differentiellen Indikation, Keine großen Unterschiede in der Wirksamkeit zwischen den einzelnen Therapieformen auftreten. Dies deutet darauf hin, daß viele Therapieformen auf ganz unterschiedlichem Wege zu ähnlichen Ergebnissen und Erfolgsquoten kommen. Nach Orlinski & Howard (1978) (zit. in [4] S. 48) kann man folgende Aspekte unterscheiden, die für Therapieprozesse relevant sind (siehe auch [4] S. 47 Abb. 1.12): 1. Formale Beziehung Þ Dies betrifft die Rahmenbedingungen, die regeln, was in formaler Hinsicht zwischen Klient und Therapeut festgelegt ist (z. B. Dauer und Häufigkeit der Kontakte, die äußere Form, in der die Therapiesitzung verläuft, der explizite/implizite Therapiekontrakt, etc. 2. Interaktion Þ Dies ist das, was sich in der Kommunikation zwischen Klient und Therapeut abspielt: - Interventionen, die Art wie Klient und Therapeut ihre Rollen ausführen und wie gut die Intervention gelingt, etc. 3. Aktivität Þ Dies ist das, was Therapeut und Klient in der Therapiestunde und in den Hausaufgaben handelnd durchführen. 4. Erleben Þ Betrifft das, was die Teilnehmer der Therapiestunde subjektiv erleben. Unspezifische Therapiefaktoren * Nach der Ansicht des humanistischen Therapeuten Frank (1973) (zit. in [4] S. 50f) müssen bei den Klienten lediglich die Selbstheilungskräfte durch geeignete Maßnahmen aktiviert werden, damit sich eine Besserung der Symptome ergibt. Dies kann über verschiedene therapeutische Methoden geschehen, die 4 Komponenten enthalten: - Therapeutische Beziehung, in der ein Therapeut als kompetent und hilfsbereit erlebt wird. - Therapeutische Situation, die dem Klienten durch eine Reihe von Insignien (Apparate, Couch, Zeugnis des Therapeuten, etc.) andeutet, daß er sich in einer Ausnahmesituation befindet, in der er außergewöhnliches erleben darf. - Therapeutisches Konzept, das es dem Klienten erlaubt, eine Erklärung dafür abzuliefern, weshalb er Probleme hat, wie seine Sinnkrise/Verhaltensstörung zustande gekommen ist und wie ihm zu helfen ist. - Therapeutisches Ritual, wodurch Klient und Therapeut in eine aktive Auseinandersetzung verwickelt werden, von der beide eine Heilung erhoffen.
Diese 4 Komponenten (s. o.) bewirken dann beim Klienten positive Erwartungen bezüglich des Therapieerfolgs, der Bereitschaft und der Möglichkeit zum Lernen und affektiv getönte Erfahrungen. Diese 3 Variablen wiederum bewirken einen Selbstheilungsprozeß (siehe Abb. 1.13): Interaktion®Erwartungen®Hoffnung Insignien®Lernen®auf Lebens- ® Symptomminderung Attribution®Affektive Erfahrungen®bewältigung Ritual® Spezifische Therapiefaktoren * Nach Strupp (1972) (zit. in [4] S. 52) besteht jeder Therapieprozeß aus 3 Komponenten: > Therapeutische Beziehung Þ Diese umfaßt sowohl den formalen Aspekt (Rahmen) als auch die Interaktion. > Therapeutische Technik Þ Diese umfaßt ebenfalls Aspekte der Interaktion aber daneben auch die der Aktivität. Dabei werden folgende Klassen von Techniken unterschieden, die von vielen Therapeuten in unterschiedlichem Ausmaß verwendet werden: - Suggestion - Offene Kommunikation und Selbstexploration - Interpretation - Bereitstellung von Normen - Arrangement von Konsequenzen * Bandura (1977) sieht als Kernstück aller Therapieformen die Fähigkeit, beim Klienten die subjektive Kompetenz zur Lebensbewältigung zu steigern. Für ihn liegt das Therapieziel weniger darin, den Klienten in der Lebensbewältigung erfolgreicher zu machen, als vielmehr in der Stärkung des Bewußtseins, daß er dazu in der Lage sei, wenn keine widrigen Umstände dies verhindern. Er unterscheidet zwischen Kompetenzerwartung (efficacy expectation) und Ergebniserwartung (outcome expectation). Dabei sollte es eine erhöhte subjektive Kompetenz dem Klienten ermöglichen, auch unter Schwierigkeiten wiederholte Bewältigungsversuche zu unternehmen und bei Mißerfolg nicht zu verzagen. Damit wird das direkte Therapieziel zu einer subjektiven Größe, die nur bedingt beobachtbar ist. Zur Stärkung der Effektivität (self-efficacy) des Klienten gibt es, Bandura zufolge, 4 mögliche Informationsquellen: 1. Die Ausführung und damit verbundene persönliche Erfahrungen (z. B. beim operanten Lernen). 2. Die Beobachtung eines anderen, der Erfahrungen macht (wie beim Modell-Lernen). 3. Die verbale Überredung (wie bei der Didaktik oder Hypnose). 4. Innerkörperliche Signale der physiologischen Erregung (wie bei klassischer Konditionierung). Jeder dieser 4 Punkte kann zur Verhaltensänderung beitragen. Allerdings hält Bandura (zit. in [4] S. 54) von diesen Techniken nur das Erfahrungs- und Modellernen für die wirksamsten. Ethik des Psychotherapeuten Streit der Therapieschulen Zwischen den Therapieschulen humanistisch-psychodynamischer und denen empirisch-experimenteller Prägung herrschte schon immer ein ideologisch gefärbter Streit. Sie unterscheiden sich beispielsweise in folgenden Punkten voneinander: > Krankheits- und Persönlichkeitsmodell, > Therapeutische Vorgehensweise, > Nachweis der Wirksamkeit der Therapie. Während der empirisch-wissenschaftliche Denkansatz auf den Erfolgen des rationalen Denkens in anderen Bereichen beruht, stellt die humanistische Auffassung eine ganzheitlich intuitive Anschauung in den Mittelpunkt. Dabei wird die Ansicht geäußert, daß das intensivere Erleben der menschlichen Impulse und die ganzheitliche Betrachtung der Umwelt eine heilende Selbstregulation mit sich bringt. Da keiner dieser beiden Ansätze für sich genommen allein sinnvoll ist, sollte eine Integration angestrebt werden. Ein entsprechendes Modell unterteilt den Prozeß des schöpferischen Denkens in 4 Stufen, wobei die erste und die letzte rational, die beiden mittleren intuitiv gestaltet werden: 1. Rationale Analyse der Aufgabenstellung, 2. Inkubation (wobei bildliche Vorstellung und gefühlsmäßige Bewertung vorherrschen), 3. Daran anschließend erfolgt der Grundriß einer Problemlösung in einer Art "Aha-Effekt" (Erleuchtung). Ein Beispiel ist Kekules Traum von der Schlange, die sich in den Schwanz beißt, als Lösung für die Ringstruktur von Benzol. 4. Diesem intuitiven Lösungsschritt folgt als letztes die rationale Überprüfung der gefundenen Lösung. Werte des Psychotherapeuten Untersuchungen legen nahe, daß Therapeuten generell etwas andere Werte haben als die Durchschnittsbevölkerung und damit unterscheiden sich ihre Werte auch von denen ihrer Klienten. Demnach legen Therapeuten mehr Wert auf Freiheit, Selbstachtung, innere Harmonie und weniger auf Sicherheit, Behaglichkeit und Vergnügen. Während humanistische Therapieformen (v. a. Gestalttherapie) danach streben, in der Therapiesituation konkrete Werte wie Selbstverantwortlichkeit, Bewußtheit und emotionale Beteiligung zu realisieren, operiert die Verhaltenstherapie im Sinne der Anpassung an die Gesellschaft. Nach den Moralbegriffen Kohlbergs (1978) (zit. in [4] S. 58) könnte man das psychoanalytische und verhaltenstherapeutische Menschenbild dem "konventionellen" Moralbegriff zuordnen. Dagegen scheint das humanistische Menschenbild eher die Stufe der "egoistischen" Moral am nächsten zu stehen. Auf der Stufe der "postkonventionellen" Moral könnte man die Logotherapie einordnen. Rolle des Psychotherapeuten Hierbei kann man die Funktion des Psychotherapeuten auf 4 verschiedenen Ebenen betrachten: > Abhängigkeit Þ Der Therapeut erhält durch die übliche Rollenverteilung in der Therapie meist eine unangefochtene Stellung, bei der ihm Verständnis für das Problem des anderen und Kompetenz, es zu beheben zugeschrieben werden. Ein Patient, der einen Therapeuten aufsucht begibt sich freiwillig in eine zunächs
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18-12-2005 um 16:12 Uhr
familientherapeutischen Ansatz, in dem die Familie als ein "sich selbst regulierendes System" beschrieben wird. Demnach regulieren sich pathologische Familien durch Transaktionen, die genau auf die Art dieser Pathologie zugeschnitten sind und dazu dienen, die Regeln der Familie und somit auch die Pathologie aufrechtzuerhalten. Dabei wird angenommen, daß die Familien durch die Entwicklung von Symptomen und einer zunehmenden Starrheit (Rigidität) der Familienregeln versuchen, dem Auseinanderbrechen des Familiensystems entgegenzuwirken und den Status quo (Homöostase) aufrechtzuerhalten. Da diese Regeln im psychoanalytischen Sinne unbewußt sind, beschäftigt sich die Therapie Selvinis vor allem mit Regelveränderungen. Selvini zufolge befindet sich die Familie in einem tiefen Zwiespalt zwischen Stabilität und Veränderung; die Bedrohung, die sie fürchtet, liegt in der Therapie selbst. Die Therapeuten ihrerseits stehen vor einem ähnlichen Dilemma: Stellen sie sich auf die Seite von Veränderungen, z. B. indem sie alternative Verhaltensmodelle oder neue Regeln vorschlagen, so werden sie von der Familie disqualifiziert. Stellen sie sich dagegen vollkommen auf die Seite der familiären Selbstregulation, so werden sie therapeutisch handlungsunfähig. Als Lösung dieses Dilemmas wird ein therapeutisches Vorgehen vorgeschlagen, das durch 2 Grundpfeiler gekennzeichnet ist: a) Positive Symptombewertung Þ Die Selbstregulierung der Familie wird einschließlich des Symptoms bzw. seiner Funktion ausdrücklich anerkannt. b) Paradoxe Intervention Þ Der Familie wird die Aufrechterhaltung der Selbstregulierung (a) verschrieben, so daß die Familie vor der Aufgabe steht, sich entweder weiter wie bisher zu regulieren, damit aber gleichzeitig den Therapeuten zu gehorchen, oder aber sich zu regulieren, indem die bisherigen Regeln aufgegeben und durch andere ersetzt werden. 4. Konzept von Salvador Minuschin (zit. in [7] S. 87): Þ Dieser Autor entwickelte seine "strukturelle Familientherapie" aus der Arbeit mit einer großen Zahl verschiedener Familien, darunter vor allem Randgruppenfamilien. Durch den Ausdruck "psychosomatische Familie" macht er deutlich, daß für ihn grundsätzlich die ganze Familie der Patient ist, obwohl meist nur ein Mitglied die offensichtlichen Symptome zeigt. Dabei werden Individuen und Subsysteme als Teile des Familienorganismus angesehen. Ebenso wie die Familie als Ganzes in einen größeren gesellschaftlichen Kontext eingebettet ist, sind die Individuen und Sub-Systeme in den Kontext der Familie gebettet, d. h. das Individuum ist im familiären Kontext immer Teil und Ganzes (Holon). > Familienstruktur Þ Diese besteht darin, wie die Familie in Sub-Systeme unterschiedlicher zeitlicher Erstreckung und Intensität organisiert ist: - eheliches Subsystem ® dieses hat im Idealfall die längste zeitliche Erstreckung. - elterliches/geschwisterliches Subsystem ® diese Subsysteme ändern sich mit dem Heranwachsen der Kinder und schwächen sich ab. - ad-hoc-Subsysteme ® dies sind solche, in denen viele Aufgaben der Sozialisation und ein großer Teil der täglichen Interaktion der Familie ablaufen (gemeinsame wechselnde Aktivitäten der Eltern mit ihren Kindern). Subsysteme und Individuen sind innerhalb des Gesamtsystems voneinander abgegrenzt, wobei die Grenzen eines Subsystems aus den Regeln bestehen, die darüber bestimmen, wer an seinen Transaktionen teilhat. Dabei können die Grenzen auf einem Kontinuum zwischen diffus, klar und starr angeordnet sein, wobei "diffus" und "starr" dysfunktionale Ausprägungen darstellen. a) Subsysteme mit diffusen Grenzen: Þ Anzeichen hierfür sind z. B. folgende: - Die Ehepartner gestatten den Kindern jederzeit Zutritt zu ihrem Schlafzimmer, obwohl sie sich dadurch in ihren sexuellen Kontakten behindert fühlen. - Die Kinder spielen nur dann miteinander, wenn auch ein Erwachsener dabei ist. - Die Mutter bespricht Probleme eher mit ihrem ältesten Kind als mit ihrem Mann. b) Subsysteme mit starren Grenzen: - Die Eltern verhalten sich abweisend gegenüber ihren Kindern und finden es störend, wenn sich "die Blagen dauernd einmischen". - Kinder reden nicht mehr mit ihren Eltern, "weil die Alten wirklich zu bescheuert sind". c) Diffuse individuelle Grenzen: - Mutter kauft grundsätzlich Vaters Kleider und öffnet seine Post "für ihn". - Vater ist zutiefst enttäuscht, daß die Tochter mit einem jungen Mann aus war, den er nicht kennt. d) Starre individuelle Grenzen: - Der Ehemann redet mit seiner Frau überhaupt nur noch übers Wetter. - Der Sohn installiert ein Sicherheitsschloß an seiner Zimmertür. Die Grenzziehungen sind dabei nicht unveränderlich, sondern sollten sich im Laufe des Lebens verändern: Der Säugling ist mit seiner Mutter symbiotisch verbunden; der Heranwachsende zeigt vorübergehend starre individuelle Grenzen, wenn es an der Zeit ist, sich von daheim zu lösen. Besonders schwere Störungen tauchen (nach [7] S. 89) dann auf, wenn ein Krankenhausaufenthalt eines Familienmitglieds notwendig wird, wie es z. B. bei Anorexie oder bei Diabetes der Fall ist. Dadurch wird in besonderer Weise unterstrichen, daß eben nur ein Familienmitglied krank sei und diesem die ganze Sorge zu gelten habe. Derartige psychosomatische Familien werden von Minuchin et al. (1981) durch 4 Eigenschaften charakterisiert: - Verstrickung, - Überfürsorglichkeit, - Starrheit bei dem Versuch, einen Status quo beizubehalten, - Konfliktvermeidung. 5. "Symbolic-experimental family therapy" nach Whitaker (zit. in [7] S. 91): Diese beinhaltet Elemente der Kommunikations- und Systemtheorie, der Psychoanalyse und der strukturellen Familientherapie. Whitaker geht davon aus, daß alle Äußerungen eines Menschen außer ihrer offensichtlichen Aussage auch noch einen symbolischen Anteil haben, und daß Familien nach impliziten Regeln funktionieren. In gesunden Familien sind die Generationen eindeutig voneinander getrennt und die Mitglieder einer Generation sind ranggleich. Es gibt allerdings eine implizite "Als-ob-Regel", die es den Mitgliedern erlaubt, verschiedene Rolle auszuprobieren. Beispielsweise kann der kleine Sohn spielen, er sei jetzt der Vater. Probleme entstehen dann, wenn aus dem Spiel Ernst wird und das "Als-ob" nicht mehr erkannt wird, wenn also der Sohn tatsächlich die Rolle des Vaters übernimmt. Sowohl für die Interaktionen innerhalb der Familie, als auch für die therapeutische Beziehung und die Art, wie die Familie mit äußeren Problemen umgeht, sind Wechsel und Flexibilität notwendig. Wenn die Familie erstarrt und in ihrem natürlichen Entwicklungsprozeß innehält, dann werden die äußeren Probleme zum Problem für das Funktionieren der Familie (Problem 2ter Ordnung). Dann werden neue Rollen verteilt, die nicht mehr gewechselt werden können, d. h. die "Als-ob"-Klausel gilt nicht mehr. Demzufolge besteht die Therapie von Whitaker darin, die Familie aus ihrer Erstarrung zu lösen und ihr zu helfen, ihre Flexibilität und Kreativität wieder zu gewinnen. Þ Kreative Verrücktheit (nach Whitaker), da die Familie von dem Platz, an dem sie sich gefangen hat, verrückt werden muß! 6. "Heidelberger familiendynamisches Konzept" nach Helm Stierlin: Dieses Konzept ist sehr stark psychoanalytisch orientiert und geht davon aus, daß die Familiengeschichte des Individuums auch seine Funktion in der späteren eigenen Familie beeinflußt. So wird schon die Partnerwahl, die sich später auch in der Interaktionsweise der entstehenden Großfamilie widerspiegelt, von unbewußten Motiven beeinflußt. Zentrale Begriffe: > Bezogene Individuation Þ Diese ist das Ziel familiärer Sozialisation und kann durch pathologische Interaktionsmuster in der Familie auf vielfältige Art und Weise gestört werden. Stierlin (1982) (zit. in [7] S. 92) zufolge ermöglicht es die bezogene Individuation, uns selbst in verschiedenen zwischenmenschlichen Kontexten als getrennt und zugleich bezogen zu erleben. Demnach kann sich eine mißlungene Individuation als symbiotische Fusion, als autistische Absonderung oder als Hin- und Herpendeln zwischen beiden zeigen. Die bezogene Individuation kann entweder durch eine (zu lange) Bindung an den Familienverband oder durch eine zu frühe Ausstoßung gestört sein (Nähe-Distanz). Die Bindung kann auf der ICH-, ES- und ÜBER-ICH-Ebene stattfinden: - Bindung auf der ES-Ebene sollte häufig mit einer massiven regressiven Verwöhnung einher gehen. - Bindung auf der ICH-Ebene bedeutet in der Regel Mystifikation. Mystifikationen eines abhängigen Kindes durch eine oder beide Eltern führt dazu, daß es seine inneren Signale nicht richtig zu lesen versteht. Beispielsweise dann, wenn eine Mutter ihrem Kind dauernd einredet, daß es jetzt müde oder hungrig zu sein habe. - Eine ÜBER-ICH-Bindung liegt dann vor, wenn das Kind durch Verpflichtungen und Schuldgefühle an die Familie gebunden bleibt. Beispielsweise wenn die Eltern implizit oder explizit mitteilen, "du darfst nicht erwachsen werden" (= Injunktion in der Transaktionsanalyse). Indem die Kinder mit bestimmten Aufträgen ausgesandt werden, aber den Eltern verbunden und verpflichtet bleiben, können die Kinder im Rahmen unbewußter elterlicher Bedürfnisse zu Delegierten der Eltern gemacht werden. Dies ist nicht per se pathologisch, sondern nur dann, wenn die Delegationen in verschiedener Art und Weise entgleisen. Beispielsweise dann, wenn das Kind als Delegierter eines Elternteils beauftragt wird, den anderen herabzusetzen oder zu vernichten. Þ Dieser Ansatz versucht also nicht nur zu erklären, wie eine Familie pathologisch funktioniert, sondern auch warum. Dabei verweist die Theorie auf eine lineare geschichtliche Ursache-Wirkungskette, in der die Pathologie vererbt wird. 7. Verhaltenstherapeutische Konzepte: Dieser Ansatz geht davon aus, daß in einer Familie ein Gefüge von wechselseitigen Kontingenzen besteht und versucht Interaktionen nach Prinzipien des operanten Lernens zu erklären.
Beispiel:
EreignisfolgeKontingen z/Verstärkung K will fernsehen E lehn
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erstellt am
18-12-2005 um 16:10 Uhr
In rigiden Familien, in denen eine lange Praxis mit denselben homöostatischen Interaktionen besteht und die Entwicklungsprozesse der Familie sich ihnen gegenüber nicht durchsetzen können, wird dazu von den systemischen Therapeuten ein Entwicklungsprozeß ausgelöst, der die Form einer Krise für die Familie annimmt (Kriseninduktion). In dieser Krise werden entweder die alten Verhaltensweisen der Familie aktiv blockiert, oder die Krise wird so angelegt, daß sie durch die Ausführung der herkömmlichen Interaktionssequenzen sogar noch verstärkt wird. Beispielsweise wird einer Mutter, die ihren adoleszenten Sohn wie ein kleines Kind behandelt erklärt, wie er ihr dabei behilflich ist, indem er nachts einnässt. Therapeutenrolle Je nachdem, wie sich die Therapeuten selbst im Therapieprozeß definieren, können sie in ihm verschiedene Rollen einnehmen. So wird ein Therapeut, der davon ausgeht, daß alternative Verhaltensweisen prinzipiell zur Verfügung stehen und lediglich nicht angewendet werden, die Familie zur Nutzung dieser Verhaltensweisen ermutigen. Nach Beels & Ferber (1969) (zit. in [7] S. 108) können Therapeuten je nach Ausmaß ihrer lenkenden Aktivität während Sitzungen unterteilt werden in "conductors (agierende Therapeuten)" und "reactors (reagierende Therapeuten)". Demnach steht ein agierender Therapeut eher im Mittelpunkt der Sitzung und die Kommunikationen der Familie sind sternförmig auf ihn gerichtet. Ein reagierender Therapeut dagegen greift eher von einer Randposition ins Geschehen ein. Der Großteil der Kommunikation findet zwischen den Familienmitgliedern statt. Interventionstechniken Bezüglich des therapeutischen Stils und der Therapeutenrolle können Interventionen unterschieden werden in solche, denen sich die Familie entziehen kann (z. B. Hausaufgaben) und Interventionen, bei denen das nicht möglich ist (z. B. Interpretationen und Analysen des symptomatischen Verhaltens, die der Familie mitgeteilt werden). Nach therapeutisch-inhaltlichen Gesichtspunkten kann folgende Einteilung vorgenommen werden: > Betonung des Positiven Þ Dabei geht es um die Hervorhebung der Erhaltungsprozesse einer Familie in ihrer positiven Bedeutung. Da das symptomatische Verhalten bei der Beibehaltung des Status quo der Familie mitwirkt, betont der Therapeut diese positive Funktion. Ein weiterer Aspekt ist die Herausstellung von Bereichen, in denen die Familie problemlos zusammenlebt, wobei die positiven Verhaltensweisen hervorgehoben und das Symptom in seinem Gewicht reduziert wird. > Betonung des Systems Þ Hierbei wird hervorgehoben, daß innerhalb des Kontextes einer Familie die Handlungen des einzelnen auf diesen Kontext bezogen sind und von ihm beeinflußt werden. ® Niemand hat alleinige Schuld! > Betonung der Entwicklungsprozesse Þ Besonders in rigiden Familien muß die Bedeutung der Entwicklungsprozesse immer wieder betont werden. Dabei geht es einerseits um die Entwicklung der Individuen und andererseits um die Entwicklung der Gesamtfamilie. Der Therapeut hebt dabei (nach [7] S. 110) die altersgemäße Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit der Kinder hervor und gibt der Familie Informationen über diese Entwicklungsstufen. Außerdem interveniert er in Sitzungen, bei denen die Kinder nicht altersgemäß behandelt werden oder sich nicht altersgemäß verhalten (z. B. wenn die Mutter ihrem 11jährigen Sohn die Schuhe binden will). > Regulierung von Nähe/Distanz Þ Hier geht es darum, zu starre oder zu diffuse Grenzen zwischen Individuen, Generationen oder Subsystemen zu korrigieren. Zur Markierung der individuellen Grenzen kann der Therapeut z. B. in der Sitzung die Regel festlegen, daß jeder nur für sich und nicht für andere redet. Häufig gibt die Sitzordnung, die eine Familie in der Therapiesitzung gewählt hat, Aufschluß über die Verhältnisse von Nähe und Distanz in der Familie. > Regulierung von Rigidität Þ Bei vielen Symptomen werden die Maßnahmen, die von der Familie zur Kontrolle des Symptoms ergriffen werden, täglich in gleicher Weise erfolglos durchgeführt. Zur Bearbeitung dieses Problems kann in der Anfangsphase der Therapie eine der folgenden Verschreibungen gemacht werden: 1. Der Indexpatient wird aufgefordert, an dem symptomatischen Verhalten bis zur nächsten Sitzung nichts zu verändern, und die Familie wird dazu angehalten, ihre üblichen Regulierungsprozesse auszusetzen und statt dessen über die Häufigkeit, mit der das Symptomverhalten auftritt, lediglich Buch zu führen. 2. Analog zu (1) soll der Patient an seinem Verhalten zunächst nichts ändern; die Familie soll jedoch ihre bisherigen Regulierungen weiter beibehalten und über beides gemeinsam Buch führen. Þ In beiden Fällen wird dabei das Symptom aus seinem gewohnten Kontext herausgelöst, da es nun etwas darstellt, was der Indexpatient auf Anordnung des Therapeuten macht. Effektivität Die große Zahl von Veröffentlichungen und Fallberichten bezüglich nicht behavioraler Familientherapien deutet darauf hin, daß diese Therapien in vielen Fällen erfolgreich sind. Allerdings konnte die Effektivität bislang nicht genau bestimmt werden, was folgende Gründe hat: > Die Frage der differentiellen Indikation von Familientherapien ist weitgehend ungeklärt. Die differentielle Indikation betrifft vor allem 2 Fragen: a) Für welches Problem und b) für welchen Familientyp ist eine bestimmte Familientherapie besonders geeignet. Nach Whitaker & Keith (1981) (zit. in [7] S. 112) ist die hauptsächliche Kontraindikation für Familientherapie das Fehlen eines Familientherapeuten. Hinsichtlich der Bestimmung der Wirksamkeit einzelner Bestandteile des therapeutischen Vorgehens bestehen einige Schwierigkeiten. So sind etwa die in der Familientherapie verwendeten Begriffe zur Bezeichnung therapeutischer Interventionen und diagnostischer Kategorien verhältnismäßig schwer zu operationalisieren (z. B. double bind). Weiterhin gibt es Unstimmigkeiten bei der Festlegung eines Erfolgsmaßes. So gehen viele Familientherapeuten davon aus, daß das Verschwinden des Symptoms allein noch kein ausreichendes Kriterium für Therapieerfolg darstellt. Minuchin et al. (1981) (zit. in [7] S. 113) führten eine Untersuchung mit anorektischen, diabetischen und asthmatischen Kindern und ihren Familien durch. Dabei wurden die Teilnehmer mit der strukturellen Familientherapie behandelt und als Erfolgsmaße wurden sowohl psychologische als auch physiologische erhoben. Bei Therapieende wiesen 50 anorektische Familien eine Besserungsrate von 86% auf, was weit über den Ergebnissen liegt, die mit anderen Therapien erreicht werden. Kritik > Die Allgemeine Systemtheorie und die Theorie offener Systeme ist in manchen Aspekten unzureichend. So werden zwar Wachstums- und Entwicklungsprozesse von der Theorie berücksichtigt, aber sie werden in ihr nicht weiter erklärt, sondern es wird auf die Dynamik des Systems verwiesen. > Das Konzept der Äquifinalität/-potentialität erweist sich für die empirische Prüfung als hinderlich, da ein System, das von verschiedenen Ausgangszuständen mehrere Folgezustände erreichen kann, keine sicheren Vorhersagen zuläßt. Für die systemische Therapie bedeutet dies, daß unter diesen Annahmen nicht vorherzusagen ist, ob eine Änderung überhaupt infolge der Therapie oder aus anderen Gründen geschieht. > Eine zirkuläre Kausalität erlaubt keine linearen Schlüsse auf die Effektivität der Therapie, denn es gilt auch der Umkehrschluß: die Änderung der Familie bedingt die Therapie. Als die Familie sich entschloß, die Therapie aufzusuchen, änderte sie sich bereits. Damit würde allein die Therapiemotivation eine hinreichende Bedingung für den Therapieerfolg darstellen. ® In der Theorie der Familientherapie besteht ein Widerspruch zwischen dem zirkulären Konzept der Therapie und dem linearen Konzept der Evaluation.
Zusammenfassung Allg emein untersucht die systemische Therapie Verhaltensweisen unter ihrem kommunikativen Aspekt. Verhalten bedeutet hier immer "Verhalten in Beziehung zu jemandem". Dies betrifft auch das pathologische Verhalten, das nicht als eine, dem Individuum innewohnende Krankheit gesehen wird, sondern als Beziehungsform. Demnach zeigt ein Symptom, das im Kontext einer Partnerbeziehung oder Familie auftritt, nicht nur den Zustand des Individuums an, sondern es enthält vor allem eine Botschaft über den Zustand des Systems. Selvini (1982) (zit. in [7] S. 115) zufolge entwickeln sich psychiatrische Symptome vor allem in Familiensystemen, die vom Zusammenbruch bedroht sind. > Einen großen Einfluß auf die Lösungsfindung übt auch die Darstellungsweise eines Problems aus. Beispielsweise hat die Lösung der Rechenaufgabe CXL/XIV einen erheblichen Schwierigkeitsgrad, während dieselbe Aufgabe in anderer Darstellungsweise 140/14 sehr einfach ist. > Bei allen gestörten Familien besteht ein Widerspruch zwischen Entwicklungs- und Erhaltungsprozessen des Systems. In vielen, vor allem psychosomatischen Familien, besteht dieser Widerspruch darin, daß die Reifung und Entwicklung von Individuen im Familienverband und die damit einhergehende Veränderung dieses Verbands als Bedrohung für sein Fortbestehen aufgefaßt wird. > Der Unterschied zwischen systemischer Therapie und anderen Therapieformen liegt darin, daß bei der systemischen Therapie die Familie als eine Einheit betrachtet wird. > Das Ziel der Familientherapie ist die Individuation in der Familie!
Allgemei ne Effektivität der Gruppen- und Familien-Therapien: Psychodrama Nach Grawe et al. ([2] S. 98) steht im Mittelpunkt dieser Therapie die Konstruktion von Rollenspielen und dramatischen Übungen, mit deren Hilfe die Teilnehmer bislang blockierte Verhaltensmuster oder gefürchtete emotionale Beziehungen in einer geschützten Situation ausagieren können. Effektivität/Indikation Bis 1984 lagen 6 Studien vor in denen in insgesamt 10 Behandlungsbedingungen eine Form des Psychodramas innerhalb eines kontrollierten Versuchsplans durchgeführt und geprüft wurde.
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| Der Therapeuth
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erstellt am
13-12-2005 um 14:07 Uhr
DAVISON/NEALE: KLINISCHE PSYCHOLOGIE, M�nchen: PVU, 3. Auflage - Gliederung - Teil I. Einf�hrung und Grundlagen
Kapitel 1 Einf�hrung: Geschichtliche und wissenschaftstheoretische Betrachtungen 1. Geschichte der Psychopathologie 2. Wissenschaft: Ein menschliches Unternehmen 1. Geschichte der Psychopathologie - Fr�he D„monologie - Somatogenese Hippokrates: 4 Temperamente: Sanguiniker (zuviel Blut) - unbest„ndiges Temperament Melancholiker (zuviel schwarze Galle) - melancholisch Choleriker (zuviel gelbe Galle) - heiábl�tig, reizbar Phlegmatiker (zuviel Schleim/Phlegma) - tr„ge u. dumm - Fr�hmittelalter und D„monologie - Psychisch Kranke als Hexen: Der Fall Salem - Die Entwicklung der Asyle - Humanit„re Behandlung - Die Anf„nge gegenw„rtiger Auffassungen Somatogenese: Kraeplin (Gruppe von Symptomen = Syndrom) Psychogenese: Messmer; Animalischer Magnetismus, das universelle magnetische Fluidum im K”rper ist Ursache f�r hysterische St”rungen. 2. Wissenschaft: Ein menschliches Unternehmen - Subjektivit„t in der Wissenschaft: Die Rolle der Paradigmen - Ein Beispiel f�r Paradigmen in der Klinischen Psychologie
Kapitel 2 Gegenw„rtige Paradigmen in Psychopathologie und Therapie 1. Das physiologische Paradigma 2. Das psychoanalytische Paradigma 3. Lerntheoretische Paradigmen 4. Das kognitive Paradigma 5. Das humanistische Paradigma 6. Konsequenzen f�r ein Paradigma 1. Das physiologische Paradigma - Medizinisches oder Krankheitsmodell - Die Wahl der Terminologie - Physiologische Interventionen
2. Das psychoanalytische Paradigma - Die Struktur der Psyche Es / Ich / šberich - Stadien der psychosexuellen Entwicklung oral / anal / phallisch (”dipaler Konflikt) / genital - Angst und Angstabwehr 1. Theorie: Angst entsteht durch Unterdr�ckung von Impulsen 2. Theorie: Angst vor Impulsen ist Signal f�r Notwendigkeit diese Impulse zu unterdr�cken Drei Arten von Angst: a) Realangst: Reaktion des Ich auf Gefahr von Auáenwelt b) Gewissensangst: Ich erlebt Schuld/Scham, in Wirklichkeit Angst vor der Strafe, die das šberich f�r die Verletzung moralischer Normen auferlegt c) neurotische Angst: Furcht vor den schrecklichen Folgen f�r das Ich, wenn es zul„át, daá eine fr�her bestrafte Triebregung sich „uáert (Wurzeln in der Realangst)
Formen neurotischer Angst - frei flottierende Angst - Phobien - Panikreaktion Abwehrmechanismen - Verdr„ngung; unannehmbare Triebregungen/Gedanken ins Unbewuáte abdr„ngen - Projektion; eigene Eigenschaften und W�nsche, die vom Bewuátsein nicht zugelassen werden, werden einem „uáeren Agens zugeschrieben - Verschiebung; Umdirigieren emotionaler Reaktionen von einem vielleicht gef„hrlichen Objekt auf ein Ersatzobjekt - Reaktionsbildung; Umwandlung e. Gef�hls i.s. Gegenteil - Regression; R�ckzug auf Verhaltensmuster einer fr�heren Altersstufe - Rationalisierung; Erfindung eines Grundes f�r eine Hand- lung oder Einstellung (ein guter Grund, aber nicht der eigentliche) - Die psychoanalytische Therapie Eingefrorene innerpsychische Konflikte werden analysiert: - freie Assoziation - Traumanalyse - Widerstandsanalyse - Interpretation 3. Lerntheoretische Paradigmen - Die Entwicklung des Behaviorismus 1879 Wilhelm Wundt in Leipzig 1. psych. Laboratorium "Psychologie, wie der Behaviorist sie sieht, ist ein rein objektiver, experimenteller Zweig der Naturwissenschaft. Ihr theoretisches Ziel ist die Voraussage und Kontrolle von Verhalten. Weder stellt die Introspektion einen wesentlichen Bestandteil ihrer Methode dar, noch ist der wissenschaftliche Wert ihrer Daten davon abh„ngig, ob diese ohne weiteres einer Interpretation in Begriffen des Bewuátseins zug„nglich sind." (Watson, 1913)
Klassisches Konditionieren Iwan Pawlow, 1928, Pawlowscher Hund Watson & Rayner, 1920, Kleiner Albert Lern- und L”schungskurve Operantes Konditionieren Thorndike, 1935, Law of Effect - instrumentelles Lernen Skinner, 1953, operantes Konditionieren Skinner-box, shaping = formen = sukz. Ann„h. an Zielverh. Modellernen Bandura & Menlove, 1968, modeling, - Die Anwendung lerntheoretischer Gesichtspunkte auf abweichendes Verhalten Abnormit„t ist ein relativistischer Begriff, der nur dann als abnorm zu etikettieren ist, wenn sie an einen bestimmten sozialen oder kulturellen Kontext gebunden ist. Mediator-Lernparadigmen: das kleine r Am Beispiel der Angsttheorie von Mowrer & Miller, 1947 1. Klass. Kond.: kond. Reiz f�rchten lernen = Angsttrieberwerb (innere Reaktion = r) 2. Operantes K.: ein offenes Verh. lernen, um sich dem kond. Reiz zu entziehen und so den Angsttrieb abzuschw„chen (= Antrieb)
- Verhaltenstherapie - Wolpe, 1958, Gegenkonditionierung (R2 statt R1 auf S; R2 inkompatibel mit R1), z.B. SD (Angsthierarchie) - Selbstbehauptungstraining - Aversives Konditionieren (z.B. Fetischismus) - Token economy (M�nzen als Belohnung) - Modellernen (Modell; ungiftige Schlangen) - Lazarus, 1971, Verhaltensein�bung per Rollenspiel 4. Das kognitive Paradigma - Kognitive Verhaltenstherapie - Kognition = Wahrnehmen, Erkennen, Begreifen, Urteilen, Schlieáen (als Prozeá, strukturierte Erfahrung) Diese bilden den "cognitive set" (Netzwerk, Schema), der die Informationsverarbeitung- und Speicherung beeinfluát - i. d. Therapie --> Davison, 1966, kogn. Umstrukturierung - Ellis, irrational beliefs, --> rational-emotive Therapie - Lerntheoretische Paradigmen und kognitive Paradigmen Wirksamkeit aller Therapieformen beruht auf dem, dem Patienten vermittelten Glauben, angestrebte Ziele selbst wirksam erreichen zu k”nnen. (Bandura, 1977) Aber: Verhaltens„nderung mittels Kognition + Verhaltenstechniken 5. Das humanistische Paradigma - Die Existenzneurose Gef�hl der Sinnlosigkeit, chron. Unf„higkeit an Wahrheit, Bedeutung, Nutzen o. Wert der Dinge zu glauben, die man tut Merkmale: Zuvorkommenheit und Gelangweiltsein, Phasen der Depression; Aktivit„ten entspringen nicht der eigenen, freien Wahl. "Sie haben sich immer nur an der Gesellschaft ausgerichtet, statt ihr eigenes Schicksal zu gestalten." - Humanistische Therapie Maslow, 1968, "Die dritte Kraft", Bed�rfnis nach Selbstverwirklichung Rogers, 1951, Klientenzentrierte Gespr„chstherapie - bedingungslose positive Haltung, Empathie 6. Konsequenzen der Entscheidung f�r ein Paradigma - Eklektizismus i.d. Psychotherapie: Praxis macht unvollkommen - Das Diathese-Streá-Modell: Ein Vorschlag f�r ein Paradigma Wechselwirkung zw. Pr„disposition f�r eine Krankheit (Dia- these) und belastenden Umwelt- o. Lebensereignissen (Streá) z.B. Diathese z. Depression = chron. Gef�hl v. Hilflosigk. üDefinition von "abnorm" (i.d.Klin.Psychologie): ü ükeine ist vollkommen hinreichend (Gegenbeispiele) ü ü1. Statistische Seltenheit; Normalkurve (Weltrekordler) ü ü2. Pers”nlicher Leidensdruck (Soziopath) ü ü3. Verletzung soz. Normen, Bedrohung (Prostituirte) ü ü oder Žngstigung anderer ü
ZUSAMMENFASSUNG
Paradigmen Therapie von ..._______________ - Physiologisches P. org. Defekt/ (Med. bzw. Krankheitsmodell) falls nicht bekannt Symptome - Psychoanalytisches P. Aufhebung v. Verdr„ngungen (Kindheitserlebnisse) (in neuerer Zeit) bewuáte Ich-Funktionen - Verhaltens- o. Lernth. P. Wahrnehmungs- u. Interpretations schema, Belohnungs- u. Bestrafungskontingenzen - Humanistisches P. blockiertem Selbst-Wertgef�hl Hilfe, das wahre, innere Selbst zu entdecken - Diathese-Streá-P. Kapitel 2a Psychische St”rungen im gesellschaftlichen Lebenszusammenhang
1. Zum Verh„ltnis von bio-, psycho-, und soziogenetischen Modellen 2. Sozialstrukturen der Alltagswelt als Quelle von Belastungen und Ressourcen 3. Die Labeling-Perspektive 4. Normalit„t und Abweichung im gesellschaftl. Wandel 1. Zum Verh„ltnis von bio-, psycho-, und soziogenetischen Modellen - naturhistorisch-biomedizinisch (Psychiatrie, Mediziner; naturgeschichtlicher Krankheits- begriff konzentriert sich auf das somatische Substrat); naturgesetzlicher Determinismus mit groáer Homogenit„t Kurt Schneider, Psychiater: "Der Krankheitsbegriff ist f�r uns gerade in der Psychiatrie ein streng medizinischer. Krankheit selbst gibt es nur im Leiblichen und 'krankhaft' heiáen wir seelisch Abnormes dann, wenn es auf krankhafte Organprozesse zur�ckzuf�hren ist." (1931) - psychosozial (lebensgeschichtlich, sozialhistorisch) Verst„ndnis f�r individuelle Lebensgeschichte, - biographisch Mikrosozialgeschichte h„ngt ab von Art der Auseinandersetzung mit sozialen Reaktionen auf das eigene abweichende Verhalten 1. Akzeptanz normativer Regelbest„nde vs. Distanzierung 2. Akzeptanz der Intervention als Hilfe 3. Vorhandensein von Leidensdruck 4. Verst„ndnis des Pat. von der helfenden Institution 5. Soziale Distanz zu den Institutionen Sozial-, lebens- und naturgeschichtliche Prozesse k”nnen nicht addiert werden; sie durchdringen sich. Drei unterschiedliche Problemebenen soziokultureller Bez�ge 1. Einfl�sse materieller, sozialer, ”kologischer und kultureller Lebensbedingungen auf die Entstehung psychischer St”rungen 2. Zusammenhang von Abweichung und den gesellschaftlichen Versuchen der
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| ert
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erstellt am
12-12-2005 um 23:03 Uhr
Man glaubt, daß ich mich gräme, In bitterm Liebesleid, Und endlich glaub ich es selber, So gut wie andre Leut.Du Kleine mit großen Augen, Ich hab es dir immer gesagt, Daß ich dich unsäglich liebe, Daß Liebe mein Herz zernagt. Doch nur in einsamer Kammer Sprach ich auf solche Art, Und ach! ich hab immer geschwiegen In deiner Gegenwart. Da gab es böse Engel, Die hielten mir zu den Mund; Und ach! durch böse Engel Bin ich so elend jetzund.
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| es
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erstellt am
12-12-2005 um 22:53 Uhr
Auch heute noch greifen Männer viel seltener als Frauen zu Medikamenten, sondern betäuben ihren Schmerz lieber mit Alkohol. Diagnose Liebeskummer Mangel an Botenstoffen verursacht Entzugssyndrome "Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling", trällerte 1964 die schwedische Schlägersängerin Siw Malmkvist und schaffte mit dem Song über Nacht den großen Durchbruch. Doch mit der Realität hat der fröhliche Schlager wenig gemeinsam. Liebeskummer macht regelrecht krank. Viele leiden unter Schlaf- und Appetitlosigkeit. Manche futtern sich auch „Kummerspeck“ an. Der Kummer kann so schwer auf der Seele lasten, dass die/der „Liebeskranke“ sich zu nichts mehr aufraffen kann und in Depressionen fällt.
Anzeige Untröstlich: Liebeskummer ist die häufigste Ursache für Selbstmord. Foto: dpa Liebesschmerz wird rasch zur existenziellen Krise. „Das Herz bricht vor Trauer und Schmerz“, stellt Professor Dr. Gereon Heuft von der Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Münster nüchtern fest. Auch die Münchner Frauenärztin Dr. Birgit Delisle findet Liebeskummer keineswegs lustig. 2004 gründete sie in Schwabing eine kostenlose Ambulanz für Jugendliche mit Liebeskummer. Das Projekt ist bundesweit bisher einzigartig – die gezielte Behandlung von Liebeskummer gehört zu den weißen Flecken auf der therapeutischen Landkarte. Der Stuttgarter Psychotherapeut und Diplom-Psychologe Dietmar Luchmann sieht indes bundesweit dringenden Handlungsbedarf: Unerwiderte Liebe oder der Verlust des Partners seien die häufigste Ursache für Selbstmord. Dies gelte vor allem für Jugendliche, aber auch Erwachsene seien gefährdet. Psychologen wie Luchmann sprechen von vier Phasen der Trauer, sobald die Trennung vollzogen ist. Zunächst durchlebt der Verlassene eine Zeit des Nicht-Wahrhaben- Wollens. Danach beginnt die unangenehmste Etappe auf dem Weg zu neuem Glück: Trauer, Verzweiflung, Wut, Depression brechen über den Leidenden herein – und das Gefühl der Hilflosigkeit. Luchmann: „Die Tränen, die hier fließen, sind keine Tränen der Trauer, sondern eine Stressreaktion, die die unerträgliche innere Spannung reduziert.“ Wenn diese Phase ausgestanden sei, beginne die Verarbeitung, sagt Luchmann. So suche der Liebeskranke bald das Gespräch mit Freunden und stürze sich vielleicht in sexuelle Abenteuer, ohne jedoch schon für eine neue Partnerschaft bereit zu sein. Erst in der letzten, der Akzeptanz-Phase werde die endgültige Loslösung vollzogen, in der die vielschichtigen Ursachen für das Scheitern der Beziehung zur Kenntnis genommen werden. „Das alles braucht Zeit“, betont der Psychologe. Frauen, die unter Liebeskummer leiden, greifen im Gegensatz zu Männern eher zu Medikamenten oder sie plündern den Kühlschrank. Die New Yorker Anthropologin Helen Fisher hat herausgefunden, dass die Symptomatik von Liebeskummer vor allem bei Frauen an eine schwere Depression erinnert. Unfähig, den Alltag zu bewältigen, klammern sie sich in dieser Phase an Antidepressiva. Zu den beliebtesten Mitteln gehörten Medikamente, die den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen. Serotonin erhöhende Medikamente seien heute allein in den USA eine Zwölf-Milliarden-Dollar-Industrie. Bei akutem Liebeskummer versiegt nicht nur die Produktion von Serotonin, sondern auch die Blutkonzentrationen anderer Glückshormone wie Dopamin und Phenylethylamin (PEA) sacken in den Keller, betont der französische Arzt Dr. Michel Odent. Liebes-kummer ist folgerichtig als Entzugssyndrom zu interpretieren, beteuert er. Dies sei keine Spekulation, sondern biete die Möglichkeit einer zielgerichteten Behandlung mit Medikamenten, die den Spiegel der entsprechenden Hormone und Neurotransmitter wieder ins Lot bringen. Entzugssyndrome sind aber nur die eine Seite des akuten Liebeskummers. Während die Körperchemie sich bei der Produktion von Glückshormonen quasi im Streik befindet, werden Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol nunmehr im Überschuss ge-bildet. Die Folge: Die Betroffenen reagieren aggressiv und gereizt. Ziehen sich derartige Stresszustände über viele Wochen und Monate hin, ohne dass sich der Organismus abreagieren kann, schaukeln sich die Symptome immer weiter auf, warnt die Ärztin Dr. Martha Ritzmann-Widderich aus Rottweil. Dieses zweite Gesicht des Liebeskummers tritt vor allem bei Männern auf. Während Frauen mehrheitlich eine Depression durchleben, zeigt das starke Geschlecht einen Hang zur Aggressivität. „Besonders beliebt ist das Stalking“, sagt der Darmstädter Kriminalpsychologe Jens Hoffmann. Hierbei werde das Obekt der Begierde in allen erdenklichen Situationen abgefangen, bedrängt oder per Telefon terrorisiert. Unter einem Überschuss an Stresshormonen litt auch Otto von Bismarck einmal: Als ihm während seiner Göttinger Studienzeit seine Angebetete die kalte Schulter zeigte, warf ihr der spätere Reichskanzler die Fensterscheiben ein, nachdem er sich zuvor mit diversen Bierchen getröstet hatte. Auch heute noch greifen Männer viel seltener als Frauen zu Medikamenten, sondern betäuben ihren Schmerz lieber mit Alkohol. ROLF FROBÖSE
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| wer
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erstellt am
12-12-2005 um 22:50 Uhr
Liebesschmerz ist schlimmer als Zahnweh“ Das französische Sprichwort „Liebesschmerz“ sei schlimmer als Zahnweh ist ernster zu nehmen, als man vielleicht zunächst vermutet. Wenn eine Beziehung zerbricht oder der Partner stirbt, fallen viele Betroffene in ein tiefes Loch. Für einen gewissen Zeitraum ist das eine normale Trauerreaktion, doch manch ein Verlassener entwickelt ernsthafte psychische und körperliche Erkrankungen.
Im Prozess der Trennungsverarbeitung durchläuft der Trauernde unterschiedliche Phasen: In der ersten Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens wird die endgültige Trennung vom Partner häufig noch verleugnet und ignoriert. Ein Wechselspiel zwischen Hoffnung und Verzweiflung führt in die zweite Phase, die der aufbrechenden Gefühle. In Folge starker Stimmungsschwankungen zieht sich der Betroffene zurück und leidet unter Selbstzweifeln, Ängsten, Schlafstörungen und Wut. Daran anschließen sollte sich die Neuorientierungsphase, in welcher der Verlassene wieder aktiv sein privates und soziales Leben gestaltet, bis er für sich selbst ein neues Lebenskonzept entwerfen und schließlich vielleicht auch Konsequenzen aus der Trennung ziehen kann, die ihn persönlich weiter bringen. Wenn die Trauer nicht nachlässt Verena hat diese letzten Phasen bisher nicht erreicht – und das, obwohl sie schon seit über einem Jahr von ihrem Freund getrennt ist. Noch immer vergräbt sich die 28-Jährige die meiste Zeit in ihrem Zimmer. Sie fühlt sich ständig müde und kaputt, hat kaum mehr Lust, sich mit Freunden oder Bekannten zu treffen und auch im Beruf ist schon lange kein Erfolgserlebnis mehr in Sicht gewesen. Für ihre Zukunft sieht sie kaum Hoffnung und fühlt sich wie ein Versager. Wenn wie bei Verena die Lebensqualität langfristig so stark beeinträchtigt ist und die persönliche und soziale Funktions- und Leistungsqualität nicht wiederhergestellt werden kann, spricht man von abnormen Reaktionen auf den Liebesverlust. Die Trauer ist dann keine vorübergehende seelische Beeinträchtigung mehr, sondern wirkt pathogen. Das heißt, sie kann sich in psychischen und körperlichen Krankheitssymptomen manifestieren. Krankheit und abnormes Verhalten durch Liebesverlust
Ein Beispiel für eine pathogene Reaktion auf den Liebesverlust ist die chronische psychogene Depression. Diese äußert sich unter anderem durch ein vermindertes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle, Schlafstörungen, Verlust an Interessen und Freuden sowie einer erhöhten Ermüdbarkeit und Antriebsminderung. Der Verlust des Partners gilt zudem als häufigster Auslöser von Selbstmord bei Jugendlichen und Erwachsenen. Besonders bei den Betroffenen, die versuchen, ihre schmerzlichen Gefühle zu unterdrücken, können sich die seelischen Probleme auf den Körper übertragen. Eine erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen führt unter anderem zu einem Anstieg der Magensäurekonzentration, des Blutdrucks und der Herzfrequenz. Ebenso können andauernde Ängste und intensive Stresssituationen psychosomatische Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Herzrasen, Übelkeit, Schwindel oder auch Durchfall und Verstopfung begünstigen. Es kann in einzelnen Fällen auch zu Asthma, kardiovaskulären Störungen oder einer koronaren Herzkrankheit kommen. Es gibt noch weitere Ausprägungen der abnormen Reaktion auf den Liebesverlust: Besonders Männer greifen bei Trennungskrisen zu Suchtmitteln wie Alkohol, Medikamente oder Drogen, um aufkommende Gefühle zu unterdrücken. Nicht selten endet dieses Verhalten der Verdrängung in einer Abhängigkeit. Diejenigen, die besonders unter ihrem gestressten Selbstwertgefühl zu leiden haben, können auch Essstörungen wie Anorexia nervosa (Magersucht) oder Bulimie entwickeln. Die Trauer überwinden
Nach einer Trennung vom Partner ist es wichtig, nach einer gewissen Zeit wieder aktiv am Leben teilzunehmen und neue Kontakte zu knüpfen. Wer jedoch über eine lange Zeit hinweg stark unter der Trennung von seinem Partner oder seiner Partnerin leidet, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Gemeinsam mit einem Arzt kann entschieden werden, ob eine medikamentöse Behandlung oder eine kognitive Therapie sinnvoll ist. Auch Selbsthilfegruppen können eine große Hilfe für den Betroffenen sein.
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| arsch
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erstellt am
12-12-2005 um 22:49 Uhr
Wenn Liebeskummer krank macht Ein geliebter Mensch verlässt uns und wir können es nicht ändern. Je mehr wir unser Leben um den anderen herum aufgebaut haben, desto mehr stürzt plötzlich alles in sich zusammen. Das gilt für ältere Menschen nach einer langen Ehe ebenso wie für junge Paare. Gemeinsame Gewohnheiten, Zukunftspläne, Sicherheit, Wärme und Geborgenheit lösen sich mit einer Trennung schlagartig in Luft auf.
Nur Menschen, die sich bereits in der Beziehung innerlich vom Partner gelöst haben, können nach der Trennung relativ ruhig bleiben. Für alle anderen ist die Zeit danach die Hölle. Solange sie die Trennung verleugnet haben, gab es etwas, worauf sie sich konzentrieren konnten: Die Hoffnung auf die Rückkehr des Partners. Nachdem die nun zerschlagen ist, kann der seelische Schmerz über den Verlust so stark sein, dass er sogar körperlich krank macht. Einige greifen sogar zu Alkohol und Schmerzmitteln
Liebeskranke weinen sich die Augen aus dem Kopf, haben Magen- und Kopfschmerzen, Herzrasen und fühlen sich unendlich leer. Einige greifen jetzt zu Alkohol und Schlafmitteln, andere spielen mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen. Jeder verspürt seinen eigenen Schmerz. Verlassene sehen sich als Opfer und glauben ein anderer müsse kommen, um sie zu erlösen. Liebeskranke sollten sich viel Zeit zum Trauern nehmen
Doch der Partner ist kein Heilmittel für unsere Schmerzen. Wenn er nur aus Mitleid zurückkäme, hätte der Liebeskranke nichts gewonnen. Wenn er sich mit dem Geliebten versöhnte, bevor er gelernt hätte, ohne den anderen glücklich zu leben, würde er in ständiger Angst vor einer neuen Trennung leben. Ziel hingegen sollte es sein, die Abhängigkeit von dem anderen abzubauen; zu lernen, sich selbst genug zu sein, damit später in neuen Beziehungen nicht wieder dieselben Ängste vor dem Alleinsein hochkommen. Psychologen raten, sich viel Zeit zum Traurigsein zu nehmen, aber Zeit und Ort dafür ganz bewusst zu wählen. Wenn etwa am Arbeitsplatz immer wieder die Gedanken an den Partner auftauchen, sollte sich der Verlassene sagen, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist. Auch gegenüber Freunden ständig über die empfundene Trauer zu reden, kann auf Dauer für alle Beteiligten zur Strapaze werden.
Gut ist es, die Gedanken aufzuschreiben, in ein Tagebuch oder auch als Brief an den Partner - nur abschicken sollte der Verlassene ihn nicht.
Überhaupt sollte alles, was einen direkten Kontakt zum alten Leben darstellt in einer großen Kiste verschwinden: Bilder, Kleidung und Schmuck des Expartners, wandern am besten direkt in den Keller.
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| niemand
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erstellt am
12-12-2005 um 22:48 Uhr
Neue Medikamente 2003Olanzapin (Zyprexa®) zur Prävention von Depressionen bei bipolaren Störungen·Neue-Medikamente-Index Schlüsselwörter: Lamotrigin, Elmendos, Prävention, Depressionen, bipolare Störungen, manisch-depressive Erkrankung, Manie, Lithium, Lamictal und Epilepsie. Bipolare Störungen: Patienten mit bipolaren Störungen auch manisch-depressive Erkrankung genannt, leiden unter extremen Stimmungsschwankungen (zwischen "Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt"). Die Emotionen und Stimmung kehren zwischen Depression (Tiefphase) und Manie (Hochphase). Die Patienten sind in der depressiven Episode Suizid gefährdet. Olanzapin ist ein atypisches Neuroleptikum. Die atypische Neuroleptika verursachen weniger extrapyramidale Symptomatik, als die konventielle wie Haloperidol (Haldol®®). Olanzapin (Zyprexa® von Liily Pharma) wurde bisher in Deutschland unter dem Markennamen Zyprexa® zur Therapie von Schizophrenie eingesetzt. Ende 2003 wurde Olanzapin unter dem gleichen in Deutschland auch zur Phasenprophylaxe bei bipolaren Störungen bei Patienten zugelassen, deren manische Episode auf eine Behandlung mit Olanzapin angesprochen hat. Zur Prävention von bipolaren Störungen wurde in Deutschland häufig Lithium oder Valproat eingesetzt. Vor kurzem wurde mit Lamotrigin (Elmendos®) ein weiteres Präparat zur Prävention von Depressionen bei bipolaren Störungen zugelassen. Wirkmechanismus von Olanzapin: Die angenommene beruht auf eine Antagonisierung der Serotonin-5HT2-Rezeptoren im Gehirn. Wirkung: In einer zwölfmonatigen Zulassungstudie war Olanzapin (Zyprexa®) zur Phasenpropyhlaxe bei Patienten mit manischen Episoden Lithium statistisch nicht unterlegen.Die Kombinationstherapie mit Lithium oder Valproat zur Phasenprophylaxe bei Patienten mit manischen oder gemischten Episoden bringt kein zusätzliches Nutzen.Olanzapin (Zyprexa®) kann auch mit Antidepressiva wie einem selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) kombiniert werden.Die Zulassungstudien sind noch nicht vollständig veröffentlicht. Daher ist eine Beurteilung der klinischen Wirkung von Olanzapin zu dem jetzigen Zeitpunkt nicht hinreichend möglich. Dosis:Manische Episoden: Die Anfangsdosis beträgt bei einer Monotherapie 15 mg, einmal täglich und 10 mg einmal täglich bei einer Kombinationstherapie (Lithium oder Vaproat). Phasenprophylaxe bei bipolaren Störungen: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg/Tag.Die durchschnittliche Dosis beträgt anschließend zwischen 5 –20 mg/Tag.Bei Patienten,die Olanzapin zur Behandlung einer manischen Episode erhalten haben, sollte die Behandlung zur Vorbeugung eines Rezidivs mit derselben Dosis fortgesetzt werden (Fachinformation) Nebenwirkungen: Die häufigste Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit und Gewichtszunahme (>10%). Darüber hinaus traten anticholinergische Störungen wie orthostatische Hypotonie, Mundtrockenheit, Verstopfung sowie Funktionstörungen der Leber und extrapyramidale Störungen wie Schwindelgefühl, Parkinsonismus und Dyskinesie. Für weitergehende Informationen über Nebenwirkungen, Konraindikationen und Gegenanzeigen siehe Fachinformation von Lilly (www.zyprexa.de) Schizophrenie: US-Behörde klagt über hohe Ausgaben von Olanzapin – in Vergleichsstudie nicht effektiver als Haloperidol "Die hohen Ausgaben für das atypische Neuroleptikum Olanzapin (Zyprexa®) kritisieren die Vertreter der US-Veteranenbehörde. Auf das Mittel entfallen mehr als die Hälfte der Gesamtkosten für atypische Neuroleptika, obwohl es in den Leitlinien der Behörde nur Mittel der zweiten Wahl ist. Eine Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2003;290 2693-2702) ergab nun, dass Olanzapin (Zyprexa®) dem früheren Standard Haloperidol (Haldol®) in der Wirkung nicht überlegen ist und die Lebensqualität nicht verbessert. Der aufälligste Unterschied seien die um 3 000 bis 9 000 Dollar höheren Jahrestherapiekosten. Die Tagestherapiekosten von Olanzapin (Zyprexa®) liegen in den USA bei acht Dollar, die von Haloperidol (Haldol®) bei sechs Cent (in Deutschland sind die Preise ähnlich). Für den hundertfach höheren Preis wird den Patienten bei der Einnahme des “atypischen” Neuroleptikums eine bessere Verträglichkeit als bei den “typischen” Neuroleptika versprochen. Die neueren Medikamente sind tatsächlich frei von extrapyramidalen Nebenwirkungen wie Tremor oder den gefürchteten Spätdyskinesien, die früher ein häufiges Schicksal von Patienten waren, die mit Haloperidol (Haldol®) behandelt wurden. Ein Teil dieser Nebenwirkungen lässt sich jedoch vermeiden, wenn die Patienten prophylaktisch mit Benzatropin (Cogentinol®) behandelt werden.." Mehr im DÄ...
Haarausfall unter Olanzapin (Zyprexa®) (UAW-News - International) Eine 41-jährige Patientin mit einer fünf Jahre dauernden psychiatrischen Vorgeschichte wurde unter stationären Bedingungen zunächst mit 5 mg Olanzapin (Zyprexa®) täglich therapiert. Bereits zwei Wochen nach Beginn der Behandlung - die Patientin erhielt zu diesem Zeitpunkt 7,5 - 10 mg täglich - klagte sie über Haarausfall. Deutsches Ärzteblatt, Jg. 101, Heft 33, 13.08.2004 Die AkdÄ möchte Sie im Folgenden über Publikationen und Meldungen aus dem internationalen Raum informieren und hofft, Ihnen damit nützliche Hinweise auch für den Praxisalltag geben zu können. Haarausfall infolge einer Arzneitherapie wird von vielen Patienten im Hinblick auf die dadurch stark beeinträchtigte Lebensqualität als schwerwiegende, zumindest subjektiv stark belastende UAW empfunden. Die Beurteilung der Kausalität ist freilich oft besonders schwierig, weil die komplexe Pathogenese des Symptoms Haarausfall die Diskussion zahlreicher Faktoren notwendig macht, zu denen auf dem UAW-Meldebogen meist keine ausreichenden Angaben enthalten sind. Leung und Mitarbeiter (1) berichten über eine 41-jährige Patientin asiatischer Herkunft mit einer fünf Jahre dauernden psychiatrischen Vorgeschichte eines bizarren Verhaltens mit Verfolgungswahn, die unter stationären Bedingungen zunächst mit 5 mg Olanzapin (Zyprexa®) täglich therapiert wurde. Die Dosis wurde in den folgenden vier Wochen langsam bis auf 15 mg/Tag gesteigert. Bereits zwei Wochen nach Beginn der Behandlung - die Patientin erhielt zu diesem Zeitpunkt 7,5 - 10 mg täglich - klagte sie über Haarausfall. Dieser nahm noch zu, als die Dosis auf 15 mg erhöht wurde. Der Haarausfall wurde vom Pflegepersonal bestätigt. Da die Patientin insgesamt keine Besserung ihrer psychiatrischen Symptomatik zeigte, wurde die Therapie auf Risperidon umgestellt. Die Patientin berichtete nunmehr über ein Nachlassen des Haarausfalles. Wegen mangelnder Compliance bei der oralen Medikation wurde schließlich eine Therapie mit Flupentixol als Depotinjektion eingeleitet. Hierunter trat kein weiterer Haarverlust mehr auf. Die Autoren gehen davon aus, dass dieser Haarausfall ursächlich auf Olanzapin zurückzuführen war, da die Patientin zu diesem Zeitpunkt keine anderen Medikamente erhielt und andere Ursachen eines Haarausfalles, wie z. B. eine Störung der Schilddrüsenfunktion, ausgeschlossen war. Im Jahr 2002 lag die Zahl der verordneten Tagesdosen von Olanzapin in Deutschland bei 20,3 Mio. DDD und damit um 27,6 Prozent höher als im Jahr zuvor. Der Umsatz betrug mehr als 160 Mio. Euro (2). Im deutschen Spontanerfassungssystem für UAW (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Stand: 2. 7. 2004) sind zu Olanzapin insgesamt 1 051 Meldungen verzeichnet, davon betrafen sechs Berichte das Auftreten einer Alopezie. In drei Fällen war eine Co-Medikation angegeben, in einem weiteren Fall lag eine zusätzliche medikamentös behandelte Hypothyreose vor. In der Fachinformation zu Zyprexa® wird ein Haarausfall als mögliche Nebenwirkung nicht angegeben. Klagen Patienten, die Olanzapin erhalten, plötzlich über vermehrten Haarausfall, so ist auch an eine Arzneimittelnebenwirkung zu denken und ggf. mit dem Wechsel des Medikamentes zu reagieren.
Hallo an alle, ich habe durch das Zyprexa sehr sehr viel zugenommen das mich sehr belastet hat. Jetzt hat mein Arzt mir Zeldox gegeben. Mir geht es seit dem mit der Stimmung nicht so gut. Ich war jetzt eigentlich schon lange gut bis auf ein paar durchhänger. Kommen solche durchhänger immer wieder ? Muss ich damit leben. Bin heut ein bischen negativ eingestellt. Ich habe nur angst das der mist wieder los gehen kann.... oder ist das alles nur einbildung. Wie lange könnte so eine umstellung dauern? Bis sich der körper wieder an den neuen Wirkstoff gewöhnt hat!! Ich danke euch entschuldigt wenn ich ein bisschen wirr geschrieben habe. alles liebe Birgit_________________2 Depris; Medikamente: Trevilor, Elmendos ...wenn du denkst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her.... Nach oben Katepower userAnmeldungsdatum: 18.03.2005Beiträge: 60Wohnort: Tecklenburg Verfasst am: Do März 24, 2005 11:54 am Titel: Liebe Birgit, mit der Umstellung um auf Zeldox ist bestimmt sehr gut, weil es fast das einzige Medikament ist, was diese schrecklichen Nebenwirkungen wie extreme Gewichtszunahme nicht hat. Zyprexa ist dafür sehr bekannt. Viele Menschen haben dadurch z.T. weit über 20 Kilo zugenommen. Zeldox nehme ich selber seit Anfang Januar zur Verstärkung des anderen Antidepressivum. Es dauert etwas bis es seine Wirkung zeigt und sich ein ordentlicher Spiegel aufgebaut hat. Gib dir noch ein bißchen Zeit damit. Diese Durchhänger sind auch völlig normal. Diese Krankheit verläuft, für mich aus unerklärlichen Gründen, in solchen Phasen und Schwankungen. Um das zu begreifen verstehe ich leider (noch) nicht genug von dem menschlichen Gehirn, ich nehme es halt so hin. Bei mir ist es übrigens im Moment auch wieder so eine scheiß Phase und ich habe übelste Tagesschwankungen, aber das liegt wohl daran, dass bei mir gerade das Antidepressivum von Trevilor auf Fluctin umgestellt wird. Kopf hoch wir halten weiter durch. So long Kate Nach oben BirgitMpower userAnmeldungsdatum: 15.03.2005Beiträge: 144Wohnort: Bayern V
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